Yann Sommer bei der WM in Katar
Yann Sommer bei der WM in Katar
  • Yann Sommer jubelt über den Achtelfinaleinzug
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Schweizer WM-Keeper: Gladbachs Sommer vor Wechsel in die Premier League

Gladbachs Torhüter Yann Sommer wird aktuell mit Manchester United in Verbindung gebracht. Der 33-Jährige, der seit acht Jahren bei den Fohlen unter Vertrag steht, überlegt nun offenbar, den Klub zu verlassen.

Sommer ist gerade noch rechtzeitig vor der WM wieder fit geworden. Jetzt ist er mit der Schweizer Nati in die K.o.-Runde des WM-Tuniers eingezogen und kann schon am Dienstag (20 Uhr) gegen Portugal weiter Eigenwerbung betreiben. Mit einem Marktwert von fünf Millionen Euro (laut transfermarkt.de) gehört er aber ohnehin schon zu den teuersten Schlussmännern der Bundesliga.

Yann Sommer überzeugt auch fußballerisch

Der für einen Torhüter mit nur 1,83 m relativ kleine Sommer hat in den letzten Jahren nicht nur auf der Linie, sondern auch fußballerisch überzeugt, was ihn nun auf die Listen vieler internationaler Topklubs gebracht hat.


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Und auch die Gladbacher wissen, was sie an ihrem Vizekapitän haben. „Wir würden uns sehr freuen, mit ihm zu verlängern“, sagte beispielsweise Gladbachs Sportdirektor Roland Virus, der Sommer außerdem als „internationale Spitze“ bezeichnete.

„Blitzwechsel“ Gladbachs einzige Chance auf Ablöse?

Da Sommers Vertrag in Gladbach mit Ende der Saison 2022/23 ausläuft, könnte es nun schon im Winter zu einer Trennung kommen. Denn gibt es keine Vertragsverlängerung, wäre ein solcher „Blitzwechsel“ Gladbachs einzige Option, um noch eine Ablösesumme für ihre aktuelle Nummer 1 zu erhalten.

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Bei Manchester United würde Sommer die Nachfolge von David de Gea antreten, dessen Vertrag ebenfalls Ende der Saison abläuft und der nach zwölf Jahren nicht noch einmal verlängert werden soll. Die Verträge von Manchesters Ersatzkeepern laufen ebenfalls aus, weshalb Sommer wohl auch in Manchester die unumstrittene Nummer 1 wäre.

Sommer: Neuer Reiz oder Elf des Jahrhunderts?

Es bleibt also abzuwarten, wie sich der Schweizer entscheidet. Ob ihn der neue Klub und die neue Herausforderung reizt. „All das muss er abwägen. Zählt das mehr, als hier in Gladbach unter Umständen mal zur Elf des Jahrhunderts zu gehören?“, sagte Virkus. Doch er gibt seinem Schützling Zeit. Eine Entscheidung soll dennoch möglichst bald nach dem WM-Tunier fallen. (nswz)

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