Japans Kapitän Maya Yoshida feiert das Weiterkommen.
  • Japans Kapitän Maya Yoshida feiert das Weiterkommen.
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Schalker feiert WM-Coup: „Kann es nicht in Worte fassen”

Japan zieht als Gruppenerster nach dem Sieg gegen Spanien ins Achtelfinale ein und ernten viel Lob. Durch den Sieg scheidet Deutschland aus dem Turnier aus.

Japans nächster großer Fußball-Coup bei der WM in Katar hat auch die heimische Bevölkerung in Begeisterung versetzt. Trotz der ungünstigen Anstoßzeit (Ortszeit Tokio 4 Uhr) feierten zahlreiche Menschen in der Nacht zum Freitag das 2:1 (0:1) gegen Spanien, das Japan den Gruppensieg und der DFB-Elf das Vorrunden-Aus bescherte.

„Ich kann es nicht in Worte fassen. Es war großartig”, sagte Kapitän Maya Yoshida, der im Alltag beim FC Schalke 04 spielt und in der kuriosen WM-Vorrunde bei den Siegen über Deutschland und Spanien eine wichtige Säule war.


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Die Sportzeitung „Nikkan Sports” produzierte direkt eine Sonderausgabe, um über den unerwarteten Erfolg zu berichten. Diese konnte im ganzen Land an Druckern in sogenannten Convenience-Stores, die 24 Stunden geöffnet sind und an beinahe jeder Straßenkreuzung zu finden sind, bezogen werden. Auch auf der weltberühmten Kreuzung im Tokioter Szene-Stadtteil Shibuya strömten die Fans nach dem Sieg aus den Lokalen, wo sie das Spiel im Fernsehen verfolgt hatten, und jubelten.

Japan setzt sich gegen Favoriten durch

Viele Fußballfans legten sich vor dem Turnier auf Deutschland und Spanien als Favoriten der Gruppe E fest. Überraschenderweise taten sich beide Mannschaften aber schwer. Japans Chefcoach Hajime Moriyasu sagte: „Auch für Asien wird die Tatsache, dass wir gegen Deutschland und Spanien, Top-Länder der Welt, gewinnen konnten, viel Selbstvertrauen geben. Wir müssen noch viel lernen, aber wir sind zuversichtlich, dass der asiatische und der japanische Fußball die Topteams der Welt schlagen kann. Diese Freude möchte ich teilen.”

Auch Ministerpräsident Fumio Kishida war über den Achtelfinal-Einzug begeistert. Japan habe „im größten Spiel ein tolles Ergebnis” erzielen können. Ausgerechnet im selben Stadion, in dem sie auch Deutschland besiegten. (dpa/yj)

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