Horst Hrubesch mit Serge Gnabry
Horst Hrubesch mit Serge Gnabry
  • Horst Hrubesch trainierte Serge Gnabry (r.) in der deutschen U21-Nationalmannschaft (hier im Jahr 2015).
  • Foto: imago images/MiS

„Mal genial, mal unterirdisch“: HSV-Ikone Hrubesch kritisiert zwei DFB-Stars

Seine Worte haben Gewicht, egal, um was es geht: Nun hat HSV-Ikone Horst Hrubesch die Leistungen der Nationalspieler Serge Gnabry und Leroy Sane kritisch bewertet. „Wenn ich dessen Möglichkeiten in der Liga und bei der WM sehe“, schrieb Hrubesch in seiner „kicker“-Kolumne über Gnabry, „muss er einfach geil darauf sein, Tore zu machen. Das werfe ich ihm vor, dass er diese Chancen nicht konsequent nutzt.“

„Auch Leroy Sané“, schrieb Hrubesch weiter, „ist mal genial, mal unterirdisch.“ Allerdings glaubt der Europameister von 1980 grundsätzlich an das Offensiv-Duo des FC Bayern. „Mit der Zeit werden sie alle erfahrener und es begreifen. Arjen Robben und Franck Ribery wuchsen in München auch allmählich rein, auch Gnabry und Sane haben eine riesige Qualität“, meinte der frühere Stürmer.

HSV-Idol Horst Hrubesch lobt DFB-Stürmer Füllkrug

Auch wegen dieser beiden Spieler müsse sich die DFB-Auswahl „generell nicht nach dem Gegner richten“, sondern könne ihr Spiel durchziehen. Für WM-Entdeckung Niclas Füllkrug fand der 71-jährige Hrubesch lobende Worte. Der Bremer „weiß, wohin er sich zu bewegen hat. Solche Stürmer bieten die Möglichkeit, in jedem Spiel zu reagieren. Gegen Spanien war Füllkrug sofort da, er kann Bälle festmachen, ist technisch gut. Er braucht wenige Kontakte und haut die Bälle rein.“


MOPO

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Hrubesch trainierte den 29-Jährigen einst im Nachwuchsalter beim DFB. „Schon mit 17, 18 Jahren hatte er stets einen Spruch auf den Lippen“, berichtete er, „solch freche Typen brauchst du. Das Team akzeptierte ihn sofort, er packt an, macht, tut.“ (sid/mp)

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