Hansi Flick lacht in die Kamera.
Hansi Flick lacht in die Kamera.
  • Hansi Flick muss an diesem Mittwoch die Pressekonferenz nicht allein absolvieren.
  • Foto: WITTERS

Damit kein Startelf-Kandidat? Dieser Spieler begleitet Flick auf langer Reise

Nach einer Geldstrafe und einer Verwarnung durch die FIFA für den DFB wird Hansi Flick vor dem WM-Gruppenspiel gegen Costa Rica diesmal zusammen mit einem Spieler bei der obligatorischen Pressekonferenz erscheinen.

Wie der Weltverband am Dienstag bekannt gab, wird neben dem Bundestrainer am Mittwoch auch Verteidiger Lukas Klostermann um 13.30 Uhr deutscher Zeit auf dem Podium im internationalen Pressezentrum in Doha sitzen. Der DFB bestätigte die Pk-Besetzung.


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Der Deutsche Fußball-Bund war wenige Stunden zuvor wegen des Regelverstoßes bei der Pressekonferenz vor der WM-Partie gegen Spanien (1:1) zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Schweizer Franken (etwa 10.100 Euro) verurteilt worden.

Hätten mehr Konsequenzen gedroht? Warnung an den DFB

Zudem sprach die Disziplinarkommission der FIFA eine Warnung gegen den deutschen Verband aus. Die Regularien sehen vor, dass jede Mannschaft am Vortag jedes Spiels eine Pressekonferenz mit dem Cheftrainer und einem Spieler im Hauptpressezentrum in Doha abhalten muss.

Flick hatte seinen Soloauftritt damit begründet, dass keinem seiner 26 Spieler einen Tag vor dem Spiel die aus seiner Sicht lange Anreise vom DFB-Teamquartier im Norden Katars in die gut 100 Kilometer entfernte Hauptstadt „zuzumuten“ sei.

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Deutschland spielt am Donnerstag (20 Uhr/ARD und MagentaTV) in Al-Chaur gegen Costa Rica. Nur mit einem Sieg ist noch die Qualifikation für das WM-Achtelfinale möglich. Das Abschlusstraining findet am Mittwoch um 16 Uhr deutscher Zeit im deutschen Trainingsstadion in Al-Shamal unweit des Teamhotels statt. Klostermann war beim 1:1 gegen Spanien für Thilo Kehrer eingewechselt worden und hatte seine Sache in der Schlussphase gut gemacht. Die Tatsache, dass der DFB ihn nun die lange Reise zur Pressekonferenz machen lässt, dürfte allerdings ein Indiz sein, dass der Leipziger Rechtsverteidiger für einen Platz in der Startelf eher nicht in Frage kommt. (dpa/dhe)

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