Der Norweger Sander Sagosen (THW Kiel) findet deutliche Worte für die Pläne des Weltverbandes, Zuschauer zu den WM-Spielen zuzulassen.
  • Der Norweger Sander Sagosen (THW Kiel) findet deutliche Worte für die Pläne des Weltverbandes, Zuschauer zu den WM-Spielen zuzulassen.
  • Foto: imago images/Norbert Schmidt

WM trotz Corona mit Fans: „Absolut peinlich!“ Handball-Star kritisiert Weltverband

Trotz der Corona-Pandemie will der Handball-Weltverband IHF bei der WM in Ägypten vor Zuschauern spielen lassen. Das sorgt auch bei Norwegens Superstar Sander Sagosen für großen Unmut.

Der 25-Jährige, der für Champions-League-Sieger THW Kiel spielt, hat für die Pläne des Verbandes kein Verständnis. „Ich finde, das ist absolut peinlich. So wie die Welt gerade aussieht – und da wollen sie Zuschauer dabei haben“, sagte Sagosen der norwegischen Nachrichtenagentur NTB.

Die IHF denke „mehr an die Finanzen als an die Gesundheit der Spieler. Ich denke einfach, man muss erkennen, dass es im Moment mit Publikum zu dumm ist.“

Die Handball-WM beginnt am 13. Januar

Die Organisatoren der vom 13. bis zum 31. Januar stattfindenden WM wollen die Spielhallen mit einer maximalen Zuschauerkapazität von 20 Prozent besetzen. Wie die Veranstalter mitteilten, sei diese Entscheidung eine Vorsichtsmaßnahme angesichts der gegenwärtigen Corona-Pandemie.

Ursprünglich war vorgesehen, die Hallen sogar zu 30 Prozent auszulasten.

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Die deutsche Mannschaft spielt ihre Vorrunde in der 4500 Zuschauer fassenden Halle in Gizeh, die kürzlich nach dem ägyptischen Weltverbandspräsidenten Hassan Moustafa benannt worden ist.

Nach dem aktuellen Konzept können 900 Fans bei den Spielen dabei sein. Die DHB-Auswahl startet am 15. Januar mit der Partie gegen Uruguay in das Turnier. (dpa/sim)

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