Verstand nach seinem Platzverweis die Welt nicht mehr: Superstar Zlatan Ibrahimovic
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Wirbel um Platzverweis: Hat Ibrahimovic den Schiri einen „Bastard“ genannt?

Trotz eines Platzverweises für Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic hat der AC Mailand den Rückstand auf Spitzenreiter Inter Mailand in der Serie A vorerst verkürzt.

Milan setzte sich am Samstag mit 3:1 (2:0) bei Abstiegskandidat Parma Calcio durch. Ibrahimovic sah beim Stand von 2:0 in der 60. Minute die Rote Karte, nachdem er etwas zu Schiedsrichter Fabio Maresca gesagt hatte.

Schiedsrichterbeleidigung: Milan-Star Ibrahimovic spricht von Missverständnis

Der exzentrische Schwede soll Schiedsrichter Fabio Maresca vor seinem Platzverweis schwer beleidigt haben. Medienberichten zufolge fiel das Wort „Bastard“, doch Ibrahimovic spricht von einem Missverständnis. 

„Was du sagst, interessiert mich nicht“, soll Maresca dem großen Schweden zugerufen haben. Dieser habe laut „Gazetta dello Sport“ geantwortet: „Das scheint mir seltsam“, also „Mi sembra strano“. Maresca aber habe verstanden: „Sei un bastardo“, also etwa: „Du bist ein Dreckskerl“.

Trainer Stefano Pioli nahm ihn in Schutz. „Ich habe mit Zlatan gesprochen. Er hat mit dem Schiedsrichter gestritten, aber er war nicht respektlos und hat ihn ganz sicher nicht beleidigt“, sagte er: „Ibras letzter Satz zu Maresca war: ‚Also ist dir egal, was ich sage?’“

Trotz Platzverweis: Milan fertigt Parma ab

Zum Zeitpunkt des Platzverweises führte Milan durch die Treffer des Ex-Bundesligaprofis Ante Rebic (8. Minute) und Frank Kessie (44.), an deren Entstehung Ibrahimovic jeweils beteiligt gewesen war. Parma kam durch Riccardo Gagliolo (66.) noch einmal heran, Rafael Leao sorgte in der Nachspielzeit für die endgültige Entscheidung.

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Milan liegt nun acht Zähler hinter Stadtrivale Inter, der am Sonntag mit einem Sieg gegen Cagliari Calcio wieder davonziehen kann. (mp/dpa)

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