In der 89. Minute zwischen Saarbrücken und Zwickau kam es zu einem Aufreger, weswegen Saarbrücken-Trainer Jürgen Kwasniok harte Kritik an den Schiedsrichtern äußerte.
  • In der 89. Minute zwischen Saarbrücken und Zwickau kam es zu einem Aufreger, weswegen Saarbrücken-Trainer Jürgen Kwasniok harte Kritik an den Schiedsrichtern äußerte.
  • Foto: imago images/Jan Huebner

„Wie Schluck Wasser in der Kurve“: Zu schlecht! Trainer fordert Pause für Schiri

Aufreger in der 3. Liga: Jürgen Kwasniok, Trainer des 1. FC Saarbücken, übte am Mittwochabend heftige Kritik an den Schiedsrichtern der Partie. Die Saarländer verloren gegen den FSV Zwickau mit 1:2 im heimischen Stadion. Für den ärger des Trainers sorgte ein nicht gegebener Handelfmeter.

„Das ist ja nicht ein Handspiel, der hält den Ball fest“, beschrieb Kwasniok die entscheidende Szene. In der 89. Minute gab es eine Ecke für die Saarbrücker, bei der dem Zwickauer Manfred Starke der Ball an den Arm sprang und der diesen sogar einklemmte.

„Wenn das nicht ausreicht für einen Elfmeter oder man das nicht sieht. Dann muss ich ganz ehrlich sagen: So wie ein Spieler in der Halbzeit ausgewechselt wird, wird es vielleicht mal Zeit, dass der Schiedsrichter ein Spiel Pause bekommt“, sagte Kwasniok nach dem Spiel bei Magenta Sport.

Heftige Schiedsrichter-Kritik von Saarbrücken-Trainer Kwasniok

Schiedsrichter Mitja Stegemann hatte keine gute Sicht auf die enge Situation im Strafraum. Nach Ansicht der TV-Bilder legte Kwasniok nach: „Ja gut, der hat ja auch eine Körpersprache wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Er muss vielleicht auch aktiv sein, da kann ja was passieren. Und sich das nicht so gemütlich aus der Distanz anschauen.“

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Zumindest hätte seiner Ansicht nach der Schiedsrichter-Assistent reagieren müssen. „Deswegen gibt’s den Kollegen an der Seitenaus-Linie“, sagte Kwasniok. „Der Linienrichter hat ganz klare Sicht und dafür ist er ja auch da.“ Seine ausgeübte Kritik könnte nun noch Folgen für den 39-jährigen Trainer haben. (dpa/abin)

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