Lukas Podolski spielt bereits zum zweiten Mal in der Türkei. Zuvor war er für Galatasaray Istanbul aktiv.
  • Lukas Podolski spielt bereits zum zweiten Mal in der Türkei. Zuvor war er für Galatasaray Istanbul aktiv.
  • Foto: imago images/Seskim Photo

„Wie eine Comedy-Show“: Podolski übt deutliche Kritik am türkischen Fußball

Lukas Podolski denkt nicht ans Aufhören. Mit seinen 35 Jahren will er es nochmal wissen und wechselte zu Beginn der Saison vom japanischen Verein Vissel Kobe wieder in die Türkei. Dieses Mal zu Antalyaspor. Nun scheint ihm die Liga aber nicht mehr so sehr zu gefallen wie zuvor bei seinem Engagement bei Galatasaray Istanbul.

Vielmehr kritisiert der gebürtige Kölner den türkischen Fußball. Es herrsche eine „Atmosphäre des Chaos“, sagte Podolski gegenüber der türkischen Sportzeitung „Fanatik“. „Schiedsrichterentscheidungen stehen jede Woche auf der Tagesordnung. Das ist für den türkischen Fußball nicht vorteilhaft. Auch wir machen Fehler.“

„Comedy-Show“: Lukas Podolski übt Kritik am Fußball in der Türkei

Als Mitgrund nennt der Weltmeister von 2014 auch die Einführung des Videoassistenten. „Wir spielen durchschnittlich 60 Minuten Fußball auf dem Feld, das Spiel wird zu oft unterbrochen. Der VAR wurde eingeführt, um Entscheidungen schneller zu treffen. Aber nach dem VAR werden die Schiedsrichter mehr diskutiert“, sagt Podolski. „Alle schreien sich an. Es ist wie eine Comedy-Show.“

Lukas Podolski glaubt an Comeback von Mesut Özil in der Türkei

In seiner letzten Ligapartie traf Podolski auf den im Winter zu Fenerbahce Istanbul gewechselten Mesut Özil. Dieser spielte bislang eher durchschnittlich und blieb noch hinter seinen Erwartungen. Dazu verletzte sich Özil beim Spiel gegen Antalyaspor (1:1) und muss nun mehrere Wochen pausieren.

Podolski glaubt aber daran, dass Özil zu seiner alten Form zurückfindet: „Die Leute kommentieren zu viel. Aber großartige Spieler kümmern sich nicht allzu sehr darum und zeigen am Ende ihre Qualität.“

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