Für Werder gab es gegen Union kein Durchkommen.
  • Für Werder gab es gegen Union kein Durchkommen.
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Werder Trainer Kohfeldt kocht: Beseelte Berliner besiegen beschämende Bremer

Urs Fischer brachte auch der kurzzeitige Sprung auf die Champions-League-Plätze nicht aus der Ruhe. Union Berlins Erfolgstrainer nahm das souveräne 2:0 (2:0) bei Werder Bremen mit gewohnt unaufgeregter Freude zur Kenntnis – der Schweizer gratulierte seinen Spielern und schritt dann gelassen in die Katakomben.

„Wir freuen uns, dass es so gut läuft, aber wir werden nicht übermütig“, sagte Fischer: „Ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Sie war immer wach, konzentriert und bis zum Schluss voll bei der Sache.“ Und Mittelfeldspieler Robert Andrich ergänzte: „Wir freuen uns, dass wir im oberen Tabellendrittel sind. Aber wir wissen schon, was das Ziel ist. Mit jedem Dreier kommen wir dem ein bisschen näher.“

Union Berlin auf Augenhöhe mit dem BVB und Wolfsburg

Die Überraschungssaison der Köpenicker geht jedenfalls weiter. Auch wenn der Klub am Sonntag entweder vom VfL Wolfsburg oder Borussia Dortmund von Platz vier verdrängt werden wird – alleine die Namen der Konkurrenten zeigen, wie weit es die Berliner bisher gebracht haben.

Becker und Awoniji treffen für Union gegen Bremen

Schon in der ersten Hälfte stellten die Gäste die Weichen auf Sieg. Sheraldo Becker erzielte in der zwölften Minute das Führungstor, in der 28. Minute traf Taiwo Awoniyi für die Eisernen. In beiden Fällen sah die Bremer Deckung nicht gut aus, auch wenn dem 0:2 möglicherweise ein Foulspiel von Becker vorausging.

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Das wollte Werder-Coach Florian Kohfeldt am Ende aber nicht als Entschuldigung gelten lassen, vielmehr fällte er ein vernichtendes Urteil. „Wir haben in allen Belangen schlecht gespielt“, schimpfte er und wollte gar nicht tiefer in die Analyse einsteigen: „Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. So kann man kein Bundesliga-Spiel gewinnen.“

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