Hier noch korrekt gekleidet: Bei Royal Antwerpen fühlt sich Didier Lamkel Zé aber nicht mehr besonders wohl.
  • Hier noch korrekt gekleidet: Bei Royal Antwerpen fühlt sich Didier Lamkel Zé aber nicht mehr besonders wohl.
  • Foto: imago images/Pro Shots

Weil er wechseln will: Stürmer trägt Trikot des Erzrivalen und sorgt für Eklat

Gerade im kalten Winter hüllen sich Menschen gerne in Kleidung, in der sie sich wohlfühlen. So auch Didier Lamkel Zé, der bei Royal Antwerpen unter Vertrag steht, den Verein aber lieber gestern als heute verlassen würde. Dass der 24-Jährige im Trikot eines Liga-Rivalen zum Training erschien, sorgte allerdings für einen Eklat.

Der Außenstürmer tauchte im lila Jersey des RSC Anderlecht auf dem Vereinsgelände auf, der Spieltracht des belgischen Rekordmeisters. Mit 34 Titeln ist der RSC etwas erfolgreicher als das in Rot gewandete Antwerpen, das seine letzte von vier Meisterschaften 1957 feiern konnte.

Nach Trikot-Provokation: Antwerpen sperrt Lemkel Zé aus

Weil die Security auf dem Antwerpener Gelände gerade nicht Rot sah, als Lamkel Zé sich der Tür näherte, verbarrikadierten die Sicherheitsleute den Eingang.

Der Stürmer aus Kamerun, der 2018 einen Vierjahresvertrag unterschrieben hatte, will unbedingt zum griechischen Spitzenklub  Panathinaikos Athen wechseln – doch vorerst musste er einfach unverrichteter Dinge den Heimweg antreten.

„Ich will nach Griechenland gehen, habe dort zugesagt“, äußerte sich der Ausgesperrte – und forderte: „Spielt nicht mit meiner Karriere!“ Eben diese ist deutlich ins Stocken geraten. Nach 43 Spielen und sieben Toren in seinen ersten beiden Jahren wurde Lemkel Zé in der laufenden Saison nur noch fünfmal eingesetzt und bereitete einen Treffer vor. 

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Royal Antwerpen ist auch ohne ihn erfolgreich. Der amtierende belgische Pokalsieger hat die K.o.-Runde der Europa League erreicht und trifft dort – ob mit oder ohne Lemkel Zé – auf die Glasgow Rangers. Und in der belgischen Liga liegt Antwerpen als Fünfter nur einen Zähler hinter dem Vierten Anderlecht. 

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