Voller Tatendrang baute Cheftrainer Julian Nagelsmann das Training schon fünf Stunden vor Beginn auf.
  • Voller Tatendrang baute Cheftrainer Julian Nagelsmann das Training schon fünf Stunden vor Beginn auf.
  • Foto: imago images/motivio

Weil er so heiß auf die Bayern ist: Nagelsmann kommt fünf Stunden zu früh

Verfolger RB Leipzig brennt auf das Gipfeltreffen mit Bayern München und will den Titelkampf mit aller Macht spannend halten. „Klar, der Kribbelfaktor ist hoch“, sagte Trainer Julian Nagelsmann am Karfreitag.

„Ich habe heute das Training schon um 9.30 Uhr aufgebaut, obwohl wir erst um 14.30 Uhr trainieren. Also ich bin topmotiviert – und die Jungs sind es auch.“

Nagelsmann vor Topspiel: „Wenn wir nicht gewinnen, ist der Meisterkampf vorbei“

Nagelsmann weiß, dass RB im Topspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) angesichts von vier Punkten Rückstand auf Sieg spielen muss. „Wenn wir nicht gewinnen, dann ist die Saison zwar nicht vorbei, aber wahrscheinlich der Meisterkampf“, sagte der 33-Jährige.

Dass der verletzte Ausnahmestürmer Robert Lewandowski bei Bayern fehlen wird, ist für Nagelsmann nur ein kleiner Vorteil. „Natürlich wäre Bayern mit ihm besser, weil er ein außergewöhnlicher Stürmer mit einer außergewöhnlichen Quote ist“, sagte der RB-Coach: „Aber sie haben nach wie vor eine Weltklasse-Mannschaft. Jetzt rutscht vorne wahrscheinlich ein zusätzlicher flinker Spieler rein.“

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Auch Leipzig plagen ein paar personelle Probleme, neben dem gelbgesperrten Kevin Kampl fehlen auch die beiden Linksverteidiger Marcel Halstenberg (Quarantäne) und Angelino (Aufbautraining nach Muskelfaserriss). Für die Besetzung der linken Seite habe er „eine offensive und eine defensive Lösung“ im Kopf, verriet Nagelsmann. Wieder einsatzbereit sei der künftige Münchner Dayot Upamecano, der sich im Training „sehr stark“ präsentiert habe, so Nagelsmann. (mp/sid)

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