Simon Makienok bejubelt sein Tor.
  • Simon Makienok bejubelt sein Tor.
  • Foto: WITTERS

Vorlage und Tor: St. Paulis Simon Makienok: Ein Derby-Held für 95 Sekunden

Er lieferte sich knallharte Duelle im Giganten-Kampf mit Stephan Ambrosius, setzte sich zur Wehr und war am Ende Punktsieger: Simon Makienok lieferte im Derby eine bärenstarke Vorstellung ab, nicht nur wegen seines ersten Treffers für St. Pauli.

Für 95 Sekunden sah es so aus, als könnte er zum Helden des Abends werden. Nach feinem Steckpass von Daniel-Kofi Kyereh fackelte Makienok in Minute 82 nicht lange, wuchtete die Murmel im Fallen gen Tor, wo Sven Ulreich nicht mehr entscheidend eingreifen konnte. Dass ihm Simon Terodde mit seinem zweiten Treffer kurz darauf die Show stahl, war sicher ärgerlich, aber der Däne wird es vermutlich verkraften.

Bei St. Pauli weiß man um Makienoks Qualitäten

„Wir wissen um Simons Qualitäten“, betonte Trainer Timo Schultz. „Es ist extrem unangenehm, gegen ihn zu spielen. Eigentlich muss man zwei Mann für ihn abstellen.“ Da das automatisch Unterzahl in anderen Bereichen des Platzes nach sich zöge, passiert dies höchst selten bis nie. Und dann kann der Zwei-Metern-Mann zur entscheidenden Figur werden.

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St. Paulis Trainer Schultz: Makienok ein richtig guter Kicker

Denn beim HSV traf er nicht nur, sondern legte Rodrigo Zalazar zudem noch dessen Tor auf. „Er wird immer auf seine Größe und darauf reduziert, Bälle festzumachen. Dabei ist er ein richtig guter Kicker“, sagte Schultz und hegte die Hoffnung, dass Makienok nun mit noch mehr Schwung, Drang und Selbstbewusstsein in die nächsten Wochen gehen würde.

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