Schwimm-Olympiasieger Klete Keller (r.) bei seinem Gold-Erfolg 2008 mit seinen Teamkollegen.
  • Schwimm-Olympiasieger Klete Keller (r.) bei seinem Gold-Erfolg 2008 mit seinen Teamkollegen.
  • Foto: imago sportfotodienst

Video entlarvt ihn: Schwimm-Olympiasieger am Sturm des US-Kapitols beteiligt

Beim Sturm auf das US-Kapitol in Washington war offenbar auch ein Schwimm-Olympiasieger beteiligt. Das geht aus Videoaufnahmen hervor, die auf Twitter veröffentlicht wurden. Diese legen nahe, dass Klete Keller teil der aufständischen Gruppierung war.

Keller, der 2004 und 2008 zusammen mit Rekordolympiasieger Michael Phelps Gold über 4×200 Meter Freistil gewonnen hatte, wurde von dem Portal „SwimSwam“ auf den Aufnahmen aus dem Kapitol erkannt.

Schwimm-Olympiasieger Klete Keller an Sturm auf US-Kapitol beteiligt

Dort soll der 38-Jährige zu sehen sein, wie er an einer Rangelei mit der Polizei beteiligt ist.

Dabei trägt Keller einen blauen Trainingsanzug des US-Olympiateams, wohl aus dem Jahr 2018. Auf diesem Video wurde Keller von mehreren Menschen innerhalb des US-Schwimmsportes identifiziert.

Ein Video des Vorfalls postete der Journalist Julio Rosas auf Twitter. Allerdings zeigt kein Video, dass sich Keller gewaltsam an den Protesten beteiligt hat.

Nach dem Olympia-Gold ging es für Keller bergab

Laut dem Magazin „Swimming World“ sei Keller ein Anhänger von US-Präsident Donald Trump und habe sich in der Vergangenheit bereits öffentlich zu dem 74-Jährigen bekannt.

Keller habe nach seinem Olympia-Erfolg 2008 große Schwierigkeiten gehabt, sich an sein Leben wieder anzupassen. Im Jahr 2014 ließ ich der 38-Jährige sogar von seiner Frau scheiden, woraufhin Keller zehn Monate im Auto gelebt haben soll. 

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Im „Olympic Channel Podcast“ erzählte Keller einst: „Ich will ehrlich sein, ich war die längste Zeit kein guter Angestellter, weil ich erwartet habe, dass alles so einfach zu mir kommt wie das Schwimmen.“

Zudem hatte Keller nach eigenen Angaben vier Jahre lang kein Besuchsrecht zu seinen Kindern.

Social Media Accounts nach dem Vorfall gelöscht

Wie die „New York Times“ zudem berichtet, habe Keller alle seine Social Media Accounts gelöscht, da diese auf eine Unterstützung von US-Präsident Trump hindeuten. Bis zuletzt arbeitete Keller für eine in Colorado und Ohio ansässige Immobilienagentur, die sich auf Anfrage Agentur Reuters nicht zu dem Vorfall äußern wollte.

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