Aaron Hunt (l./gegen Bochums Robert Zulj) spielt seit 2015 für den HSV. Seit dieser Saison kommt er vor allem als Joker zum Einsatz.
  • Aaron Hunt (l./gegen Bochums Robert Zulj) spielt seit 2015 für den HSV. Seit dieser Saison kommt er vor allem als Joker zum Einsatz.
  • Foto: WITTERS

Vertrag läuft aus: Verlängert Aaron Hunt doch noch mal beim HSV?

Seine Rolle hat sich verändert. Aaron Hunt ist beim HSV nur noch Joker, in den vergangenen acht Partien durfte der 34-Jährige lediglich zweimal von Beginn an ran. Und er zählt zu den Profis, die noch nicht wissen, wie es nach der Saison mit ihnen weitergehen wird. Verlängert der HSV noch mal mit seinem Ex-Kapitän oder wird das gemeinsame Kapitel nach dann sechs Jahren beendet?

Hunt zählt zu den vier HSV-Profis, deren Verträge am Saisonende auslaufen. Lukas Hinterseer könnte noch in diesem Winter gehen, Bobby Woods Verbleib über den Sommer hinaus ist unwahrscheinlich. Mit Simon Terodde will sich der HSV in wenigen Wochen austauschen. Die Grundtendenz geht aber dahin, dass beide Seiten miteinander weitermachen wollen. Und bei Hunt?

Hunts Abschied vom HSV ist nicht in Stein gemeißelt

Ein Abschied des Routiniers ist keineswegs in Stein gemeißelt. Hunt, so ist aus seinem Umfeld zu hören, würde gern verlängern. Weil er sich nach anfänglicher Skepsis mit seiner Rolle als Joker mehr und mehr angefreundet haben soll.

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Wie aber denkt der HSV? Bereits vor dieser Saison kamen die Entscheidungsträger zu der Erkenntnis, dass Hunts Rolle neu definiert werden sollte. Weil die Mannschaft zu abhängig vom Fitnesszustand des über Jahre häufig verletzten Führungsspielers war. In der Jokerrolle blühte Hunt nicht selten in dieser Saison auf. Und machte deutlich bessere Spiele, als wenn er von Beginn an ran durfte.

Bei einem Aufstieg könnten Hunts HSV-Aktien steigen

Möglich, dass Hunts Aktien beim HSV sogar steigen würden, sollte der Aufstieg gelingen. Weil der Verein seinen Kader dann gewaltig umkrempeln müsste und mit Hunt (absolvierte 304 Partien im Oberhaus) reichlich Erfahrung in der Hinterhand hätte. Die Entscheidung dürfte auch davon abhängen, ob der Verein eine kostengünstigere Alternative verpflichten könnte.

Denkbar ist, dass die Entscheidung erst nach der Saison fällt. Wie 2018. Damals verlängerte Hunt seinen auslaufenden Vertrag vier Wochen nach dem Start in die Sommerpause.

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