Adi Hütter (l.) und Fredi Bobic müssen in ihren letzten Tagen bei Eintracht Frankfurt harsche Kritik einstecken.
  • Adi Hütter (l.) und Fredi Bobic müssen in ihren letzten Tagen bei Eintracht Frankfurt harsche Kritik einstecken.
  • Foto: picture alliance/Arne Dedert/dpa

„Versagt und blamiert!“: Frankfurt-Boss rechnet mit Hütter und Bobic ab

Klartext vom Boss! Eintracht Frankfurts Vorstandssprecher Axel Hellmann hat Mannschaft, Trainer und sportliche Leitung nach dem Verspielen der Champions League scharf kritisiert.

„Nach 60 Jahren ohne Champions League hatten wir eine historische Chance. Wir haben versagt. Ich kann die Wut und Enttäuschung der Fans verstehen“, sagte der 49 Jahre alte Funktionär bei „Sport1“, der sich auch in anderen Medien sehr kritisch äußerte.

Die Hessen haben einen Vorsprung von sieben Punkten auf Borussia Dortmund verspielt und werden die Saison nun nicht auf einem der Champions-League-Ränge, sondern nur auf Platz fünf beenden.

Frankfurt-Boss Hellmann rechnet mit Hütter und Bobic ab

„Wir können in Anbetracht der letzten Ergebnisse nicht von einem tollen Saisonergebnis oder einer tollen Leistung sprechen“, fügte Hellmann an. Vor allem das 3:4 gegen den längst abgestiegenen FC Schalke 04 am vergangenen Samstag störte Hellmann. „Die Mannschaft hat den deutlichen Vorsprung auf Borussia Dortmund aus der Hand gegeben. Wir haben uns gegen Schalke blamiert.“ 

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Sowohl Trainer Adi Hütter (nach Gladbach) als auch Sportvorstand Fredi Bobic (zu Hertha), verlassen den Klub am Saisonende. Mit Blick auf die Umstände rund um Hütters Abgang kommentierte Hellmann: „Da ist viel Glaubwürdigkeit verloren gegangen.“ Wer in der kommenden Saison auf Hütter folgt, ist noch offen. (dpa/hoe)

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