Die Hamburger Handballer um Niklas Weller jubeln: Der Sieg in Emsdetten war zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
  • Die Hamburger Handballer um Niklas Weller jubeln: Der Sieg in Emsdetten war zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
  • Foto: imago images/Noah Wedel

Verfolger patzt!: Hamburger Handballer bauen die Tabellenführung aus

Mit solchen Auftritten spielen sich die Hamburger Handballer immer näher in Richtung Bundesliga. Der HSVH ließ auch dem TV Emsdetten keine Chance und siegte beim Tabellen-18. klar mit 34:27 (20:12). Zweifel am Sieg ließen die Hamburger zu keiner Zeit des Spiels – und bei einem Blick auf die Tabelle war das doppelt wichtig.

Von Beginn an wollte der HSVH „zeigen, dass es für den Gegner nichts zu holen gibt“, hatte Rückraumspieler Lukas Ossenkopp vor der Partie gesagt. Und genau so ist es gekommen. Die Hamburger zeigten von Minute eins, wieso sie derzeit die Tabelle in der 2. Liga anführen – und führten nach nur einer Viertelstunde bereits mit sieben Treffern (10:3).

HSV Hamburg: Handballer lassen TV Emsdetten keine Chance

Bei Hamburg klappte alles, bei Emsdetten klappte gar nichts. Die Gastgeber kamen kaum zum Zug, der zweite Ball landete fast immer beim HSVH. Und das Team von Trainer Torsten Jansen ließ nicht zu, dass sich das im Verlauf der 60 Minuten ändern würde. „Das war sehr souverän“, bilanzierte Thore Feit nach dem Spiel. „Da gibt es nichts zu meckern.“

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Und Grund zur Freude haben die zwei Punkte nicht nur aufgrund der eigenen Leistung. Mit der TuS N-Lübbecke (30:33 bei Lübeck-Schwartau) verlor der aktuell dichteste Verfolger im Kampf um Platz eins – und die Hamburger kommen dem Ziel Bundesliga acht Spieltage vor Schluss so langsam immer näher.

In der Mannschaft ist man aber bedacht, das nicht zum großen Thema zu machen. „In erster Linie schauen wir auf uns“, sagte Feit nach der Partie. „Der Puffer ist nicht groß und wir wollen jedes Spiel gewinnen. Wenn die anderen dann verlieren, kommt uns das aber natürlich entgegen.“

Tore HSVH: Weller (8/2), Tissier (6), Bergemann (5), Forstbauer, Hausmann, Schimmelbauer (je 3), Wullenweber (2), Axmann (1/1), Gertges, Fick, Vogt (je 1)

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