• Wolverhamptons Keeper Rui Patricio wird behandelt.
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Üble Szene: Schock bei Klopp-Sieg: Torwart zwölf Minuten lang am Boden!

Der FC Liverpool durfte endlich mal wieder jubeln: Nach zuletzt sechs Heimniederlagen in Folge und nur drei Siegen aus den letzten zehn Ligaspielen gab es nun am Montagabend einen 1:0-Erfolg gegen die Wolverhampton Wanderers. Der Sieg der Reds wurde aber von einer Verletzung von Wolves-Keeper Rui Patricio überschattet.

Der 33 Jahre alte Torwart wurde kurz vor Abpfiff bei einer Abwehraktion vom Knie seines Kapitäns Conor Coady getroffen. Zwölf Minuten lang blieb er liegen und wurde behandelt.

Danach wurde er mit einer Trage vom Feld getragen. Der Kopf wurde dabei mit einer Halskrause stabilisiert und eine Sauerstoffmaske kam zum Einsatz.

Rui Patricio Kopfverletzung

In der 88. Minute stießen Wolverhampton-Keeper Rui Patricio und sein Kapitän schwer zusammen. Eine schwere Verletzung trug der Torwart zum Glück nicht davon.

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Premier League: Liverpool-Sieg von Kopfverletzung überschattet

Wolves-Coach Nuno Espirito Santo gab glücklicherweise Entwarnung. Patricio hat sich demnach keine schwere Verletzung zugezogen. „Rui Patricio ist okay“, entwarnte Santo noch am Montagabend. Er sei wach und bei Bewusstsein und könne sich an den Zusammenstoß erinnern. „Die Einschätzung ist positiv, er kommt wieder in Ordnung.“

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„Wenn es um etwas so Ernsthaftes wie eine Gehirnerschütterung geht, ist man immer besorgt“, sagte Santo. Wolverhampton hatte im November bereits Torjäger Raul Jimenez mit einem Schädelbruch verloren, der 29-Jährige fehlt seither.

Entwarnung bei Wolves-Torwart Patricio: „Er wird sich erholen“

Der FC Liverpool hat mit dem Sieg seinen Abwärtstrend vorerst gestoppt. Der Portugiese Diogo Jota sorgte dank seines sechsten Saisontreffers unmittelbar vor der Pause (45.+2) für das entscheidende Tor.

Durch den Sieg stieg Liverpool in der Tabelle mit nun 46 Punkten auf Platz sechs vor. Zum Champions-League-Platz vier fehlen aber immer noch fünf Zähler. Den Platz hält aktuell der FC Chelsea von Trainer Thomas Tuchel.

Diogo Jota Jubel Wolverhampton

Diogo Jota ließ Klopp und den FC Liverpool nach 45 Minuten jubeln. Letzte Saison lief der Portugiese noch für die Wolves auf.

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Was die Spekulationen um den Nachfolger von Jogi Löw als Bundestrainer angeht, wurde auch der Name Klopp enannt. Doch mit ihm hat der Favorit vieler Fans selbst seine Absage auf den Posten erteilt. Klopps Berater verdeutlichte die Absage des Liverpool-Trainers bei Sport1.

Klopp-Berater unterstreicht Absage für Bundestrainer-Posten

„Es ist kein Hintertürchen offen, weil Jürgen noch drei Jahre Vertrag hat bei den Reds. Er hat das sehr klar zum Ausdruck gebracht, damit es keinen Raum für Spekulationen gibt“, sagte Berater Marc Kosicke. Der 53-Jährige werde seinen bis Mitte 2024 laufenden Kontrakt bei den Reds „definitiv“ erfüllen, versicherte Kosicke weiter.

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Ein Wechsel ins Bundestrainer-Amt zu einem späteren Zeitpunkt sei jedoch durchaus möglich, sagte sein Berater, „wenn der DFB einen Trainer sucht und Jürgen gerade keinen Klub betreut. Und da Letzteres nicht gegeben ist, kam das auch jetzt nicht in Frage“, sagte Kosicke.

„Wenn Jürgen das so klar sagt, dann steht er dazu. Außerdem ist er in Liverpool mit seiner Arbeit noch gar nicht fertig“, untermauerte er seinen Schützling. Der Trainer der Reds führte seine Mannschaft in der letzten Saison zur ersten Meisterschaft seit 1990. (dpa/sid/abin)

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