• Der Dank des Trainers: Daniel Thioune beglückwünscht Bakery Jatta nach dem Sieg in Karlsruhe.
  • Foto: WITTERS

Überragender Auftritt!: HSV-Profi Jatta spielt mit Karlsruhe Katz und Maus

Auf so eine Gala hat er lange warten müssen. Doch beim 2:1 in Karlsruhe zündete Bakery Jatta so, als würde er am liebsten auf die Weihnachtspause verzichten und direkt weiterspielen. Der HSV-Angreifer war bester Mann auf dem Platz, traf zur 1:0-Führung und meldete sich eindrucksvoll in eine Saison zurück, die bislang weitestgehend an ihm vorbei lief.

Und plötzlich mausert sich der KSC zu Jattas Lieblingsgegner. Verschmäht und ausgepfiffen wurde er vor 16 Monaten von den Fans im Wildpark, das alles auf dem Höhepunkt der damaligen Flüchtlingsdebatte. Nun antwortete Jatta darauf bereits zum zweiten Mal. Nach seiner Vorlage im Februar (beim 2:0) tat er Karlsruhe erneut weh, schoss den HSV früh in Führung (3.) – sein erster Saisontreffer.

Jatta zeigte seine beste Saisonleistung für den HSV

Auffällig: Jatta wirkte danach wie befreit, spielte mit den Karlsruhern Katz und Maus. Erst zum Ende hin verließen ihn ein wenig die Kräfte.

War das nun der Durchbruch für den Gambier in dieser Spielzeit? „Baka hat bislang nicht so die Spielzeiten bekommen, die er sich vielleicht wünscht“, weiß auch Trainer Daniel Thioune, der HJatta nach dem Abpfiff um den Hals fiel. „Aber wir haben uns diesmal für ein 4-3-3-System mit breiten Flügeln entschieden und wussten um Bakas Stärken. Wir haben gehofft, dass er mit seinem Tempo etwas machen kann.“

Jattas Stärken können dem HSV noch enorm helfen

Das gelang. Und soviel ist klar: Spielt Jatta seine Stärken aus, ist er in Liga zwei für jeden Gegner eine Gefahr. Und eine Waffe, über die sich der HSV glücklich schätzen kann.

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