Seit 2016 sind Basketball-Spielerin Sue Bird (l.) und Fußball-Star Megan Rapinoe ein Paar.
  • Seit 2016 sind Basketball-Spielerin Sue Bird (l.) und Fußball-Star Megan Rapinoe ein Paar.
  • Foto: Getty Images

Trump-Gegnerin: Lesbischer Fußball-Star als erste US-Präsidentin?

Erst ein schwarzer, dann ein sehr weißer US-Präsident – und bald eine lesbische Frau im Weißen Haus? Fußball-Star Megan Rapinoe kokettiert nicht zum ersten Mal mit dem höchsten Amt in den USA: Donald Trump nennt sie einen „weißen Nationalisten“.

Nach dem Gewinn der Fußball-WM 2019 hatte Rapinoe in New York eine denkwürdige Rede gehalten („Wir müssen mehr lieben, weniger hassen!“). Die 34-Jährige, die mit der Baskebtall-Spielerin Sue Bird (39) liiert ist, engagiert sich länger schon als Aktivistin für die LGBTQ-Bewegung.

Megan Rapinoe als erste US-Präsidentin?

Zudem macht sich die FIFA-Weltfußballerin des Jahres 2019 für die Einbeziehung von ethnischen Minderheiten und Frauen in den politischen Diskurs stark.

Megan Rapinoe

Megan Rapinoe holte 2019 mit den USA den WM-Titel

Foto:

imago images / Hartenfelser

Immer wieder fällt ihr Name im Zusammenhang mit einer möglichen Kandidatur für das Präsidenten-Amt. Sie schießt das nicht aus. „Ich schlage die Tür nicht komplett zu, aber es klingt schon wild“, sagte Rapinoe im Interview mit Vice TV: „Wenn ich es tue, will ich den höchsten und krassesten Posten“, ergänzte sie mit einem Lachen.

Megan Rapinoe lebt mit Sue Bird zusammen

Die Fußballerin sieht aber andere Leute besser für das Oval Office qualifiziert. „Ich mache hier nicht einen auf ‚Ich bin die Klügste, ich sollte Präsidentin sein“, sagte sie.

„Tatsächlich bin ich ziemlich ungeeignet für jegliche Position in der Regierung. Aber ich bin bescheiden genug, um anderen zu sagen: ‚Du bist schlauer, du machst dies und jenes‘.“

Rapinoe: Trump ist ein weißer Nationalist

Den amtierenden Präsidenten Donald Trump bezeichnete Rapinoe derweil als „weißen Nationalisten“, der Hass verbreite und die Gesellschaft spalte. Dies habe zu „mehr Verzweiflung, mehr Besorgnis und mehr Angst“ geführt.

Am 3. November wird in den USA der Präsident gewählt. Republikaner Trump wird vom Demokraten Joe Biden herausgefordert. 2024 steigt dann die nächste Wahl. Vielleicht ja dann mit Megan Rapinoe.

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp