Towers gegen Ludwigsburg
  • Lukas Meisner und seine Towers versuchten alles, doch am Ende schnappte sich Ludwigsburg den Sieg.
  • Foto: WITTERS

paidBittere Bundesliga-Pleite für die Towers – und noch ein Ausfall

Eine Führung über fast das gesamte Spiel reichte leider nicht, da den Hamburg Towers im Schlussviertel die Puste ausging. Nach einem großen Fight müssen sich die Türme deshalb den RIESEN Ludwigsburg mit 75:79 (39:34) geschlagen geben.

Der Spieltag, er begann schon nicht gerade erfreulich für die Türme. Am Samstagmittag vermeldeten die Wilhelmsburger eine Fußverletzung von US-Boy Zach Brown, der dem Team deshalb in den „nächsten Wochen“ nicht zur Verfügung stehen soll. Unbeirrt von dem Verletzungsschock spielten die Hausherren aber schon früh ganz starken Basketball gegen den Tabellenfünften Ludwigsburg.

Hamburg Towers verlieren mit 75:79 gegen Ludwigsburg

Dank eines 13:0-Laufs, in dem die Gäste über vier Minuten ohne Punkte blieben, setzten sich die Towers im ersten Viertel (24:17) ab. Offensiv zeigten sich die Hausherren in der ersten Halbzeit von ihrer besten Seite. Mit schneller Ballbewegung wurden immer wieder offene Würfe herausgespielt. Zudem standen die Türme in der Defensive gegen die physischen Ludwigsburger ihren Mann. Auch die Gäste enttäuschten keineswegs, sodass die 2160 Zuschauer:innen ein leidenschaftliches Spiel sehen durften.


MOPO

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Nach dem Pausentee setzte sich diese Intensität nahtlos fort. Beide Teams schenkten sich weiterhin nichts und mussten jeden Korb hart erkämpfen. Und immer als es aussah, als ob die Gastgeber sich ein Polster erspielen konnten, schlugen die RIESEN zurück. Dank den Double-Doubles von Seth Hinrichs (19 Punkte, 11 Rebounds) und Justus Hollatz (10 Punkte, 11 Assists) hatten die Wilhelmsburger jedoch die Nase vorn.

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In das hochspannende Schlussviertel starteten die Towers mit einer Führung von nur zwei Punkten (58:56). Leider hielt dieser knappe Abstand nicht mehr lange, da Ludwigsburg ein unglaublich starkes Schlussviertel auf das Parkett brachte. Mit einem 11:0-Lauf gingen die Gäste knapp fünf Minuten vor der Schlusssirene erstmals seit dem ersten Viertel in Front. „Das hat das Momentum des Spiels verändert“, befand Towers-Coach Pedro Calles. Von diesem Schock erholten sich die Türme nicht mehr, sodass sie trotz einer starken Leistung die nächste bittere BBL-Pleite schlucken mussten.