Behandlung von Weiler-Babb
  • Bayern-Spieler Nick Weiler-Babb musste nach seinem Sturz minutenlang behandelt werden.
  • Foto: imago/Jan Huebner

Nach dem Schock beim Towers-Spiel: So geht es dem gestürzten Basketball-Star

Die Rückkehr von Nationalspieler Paul Zipser für die Basketballer des FC Bayern München ist durch einen schweren Unfall von Teamkollege Nick Weiler-Babb in den Hintergrund gerückt. Der Amerikaner stürzte beim 86:75 (28:46) des Bundesliga-Tabellenführers gegen die Hamburg Towers nach einem Dunkversuch auf den Boden, war zeitweise bewusstlos und musste mit einer Trage vom Parkett transportiert werden. Die Untersuchungen im Krankenhaus ergaben einer Mitteilung des Klubs am späten Abend zufolge eine schwere Gehirnerschütterung.

„Wir können von Glück sagen, dass wir nicht die nächste Tragödie kommentieren müssen, wenn auch auf einer geringeren Skala“, hatte Bayern-Coach Andrea Trinchieri vor der Diagnose gesagt. „Ein Spieler sollte den Gegner nicht in der Luft berühren. Denn das ist gefährlich. Die Referees sollten es sich zumindest ansehen.“


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Bei dem Sieg kehrte der 28 Jahre alte Zipser nach langer Rehabilitationsphase zurück und stand erstmals seit seiner Hirn-Operation im Juni 2021 wieder auf dem Parkett. Der frühere NBA-Profi wurde für die letzten 15 Sekunden des dritten Viertels unter Applaus eingewechselt, spielte letztlich aber nicht länger. „Es ist ein Segen, dass wir ihn wieder auf dem Parkett sehen“, sagte Bayern-Trainer Trinchieri im Vorfeld der Partie bei Magenta Sport.

Bayern verschläft die erste Halbzeit

In der ersten Hälfte hatten die Towers die Bayern noch dominiert. Hamburgs Caleb Homesley erzielte dort 25 Punkte, darunter 16 in den letzten drei Minuten vor der Pause. So waren die Towers auf 46:28 enteilt. Dank eines 11:0-Auftakts in die zweite Hälfte fanden die Münchner ihren Rhythmus. Die Gastgeber verkürzten vor dem Schlussabschnitt auf 58:60 und drehten durch einen 11:0-Lauf im vierten Durchgang die Partie.

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Beide Teams setzten ein Zeichen des Friedens wegen der russischen Invasion in die Ukraine und trugen beim Aufwärmen und auf der Bank T-Shirts mit dem Aufdruck „No More War“. Zudem präsentierten die Spieler vor dem Anpfiff ein Banner mit der gleichen Aufschrift. (dpa/jvd)

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