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Robin Christen gegen Ulm
  • Robin Christen (weißes Trikot) verlegte kurz vor Schluss einen entscheidenden Korbleger.
  • Foto: Getty Images

„Der tut weh“: Towers schlaflos nach dem Riesen-Fight

Es waren noch 16 Sekunden zu spielen, als Jaron Blossogame den Ball am Zonenrand der Hamburg Towers bekam. Mit dem Rücken zum Korb ließ er Caleb Homesley alt aussehen und versenkte den Korbleger zum 90:91 für ratiopharm Ulm. Diese zwei Zähler, die mitten ins Herz der Wilhelmsburger trafen, sollten die letzten Punkte der Partie gewesen sein.

Auch nach einer Auszeit und noch zehn Sekunden auf der Uhr bekamen die Towers keinen offenen Wurf mehr zustande. Homesleys Dreierversuch mit der Schlusssirene war zu eng verteidigt. „Ich rede nicht gern über hätte, wäre, könnte – im letzten Wurf wollten wir Caleb den Ball geben“, sagte Coach Pedro Calles. In so einer Situation genießt der Guard vollstes Vertrauen.

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Dieser letzte Wurf, er war nicht die einzige Aktion, die den Türmen noch länger im Gedächtnis bleiben wird. Bei einer Restspielzeit von 80 Sekunden und einer Führung von vier Zählern ging ein einfacher Korbleger des ansonsten treffsicheren Robin Christen (17 Punkte) daneben.


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„Der wird mich noch die ganze Nacht verfolgen. Der tut weh, den hätte ich reinmachen müssen“, befand ein frustrierter Christen. Im Gegenzug trafen die Schwaben einen Korbleger mit Foul – für Christen eine „spielentscheidende Szene“.

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So gab es für die tapferen Türme leider kein Happy End. Die Aufholjagd im vierten Viertel, in der man einen Zehn-Punkte-Rückstand in nur vier Minuten egalisiert hatte, konnten sie nicht krönen. Mit nur acht Spielern und einem Homesley, der die gesamten 40 Minuten durchspielte, schnupperte man gegen den Tabellendritten aber an einem Sieg. So konnte der US-Boy auch stolz sein: „Wir haben ein tolles Spiel abgeliefert.“

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