Hamburg-Towers-Coach Pedro Calles mit Spieler Seth Hinrichs
  • Pedro Calles (l.) trifft in Ulm auf seinen Angstgegner und Seth Hinrichs (r.) auf seinen Ex-Klub
  • Foto: WITTERS

Towers-Trainer Calles kämpft im Geisterspiel gegen einen Fluch

Towers-Coach Pedro Calles hatte schon angenehmere Tage in dieser Saison. Erst gab es am Mittwoch die bittere 71:87-Pleite in Breslau und nun wartet am Sonntag (15 Uhr) auch noch sein persönlicher Angstgegner Ratiopharm Ulm.

Bisher konnte der spanische Trainer sowohl mit Vechta als auch mit den Türmen nie gegen Ulm gewinnen. Dieser Fluch soll nun endlich gebrochen werden. Dafür müssen die Towers ihr großes Manko, die Defensivarbeit, verbessern. „Wir haben keinen Weg gefunden, unseren Basketball zu spielen“, spielt Calles auf die Pleite in Polen an. „Das große Problem ist, dass wir nicht über die vollen 40 Minuten konstant sind.“

Hamburg Towers treffen in der BBL auf Ratiopharm Ulm

Bei den Ulmern zu gewinnen, ist nie einfach. Die Fans gehören zu den lautstärksten der Liga. Aufgrund der dortigen Corona-Verordnung sind aktuell aber keine zugelassen. Ulm liegt zwar in Baden-Württemberg, die Ratiopharm-Arena, in der gespielt wird, ist allerdings in Neu-Ulm, also in Bayern, beheimatet. Damit gilt die Corona-Verordnung des Freistaats.


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Der Ex-Ulm-Spieler Seth Hinrichs hatte sich dabei schon auf ein Wiedersehen gefreut: „Es ist sehr schade. Einerseits wegen der Atmosphäre, andererseits weil ich mich auch auf die Rückkehr gefreut habe.“ Für die Towers könnte die Stilllegung des Tollhauses aber durchaus zum Vorteil werden. Ein Sieg wäre im engen Rennen um die Playoff-Plätze auch ungemein wichtig. Ulm liegt als Tabellensiebter nur zwei Punkte hinter den Hamburgern, könnte im schlechtesten Fall sogar vorbeiziehen.

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