Christoph Philipps und die Towers wollen die Lücke zur Spitze kleiner werden lassen.
  • Christoph Philipps und die Towers wollen die Lücke zur Spitze kleiner werden lassen.
  • Foto: WITTERS

Darum sind die Towers noch kein Spitzenteam

Neuer Trainer, neuer Kader. Die Fragezeichen, ob die Veolia Towers Hamburg unter Coach Raoul Korner gerade zum Saisonstart konkurrenzfähig sein würden, waren groß. Nach elf Pflichtspielen und sechs teilweise sensationellen Siegen können diese Sorgen ad acta gelegt werden. Dass zur nationalen Spitze aber noch einiges fehlt, das verdeutlichte nicht zuletzt die 92:103-Pleite am Sonntag in Ludwigsburg.

„Alles, was wir uns vorgenommen haben, haben wir nicht wirklich gut umgesetzt“, ärgerte sich Co-Trainer Benka Barloschky nach einem Spiel, das die Probleme deutlich offenbarte. 16 Ballverluste sind zu viel, bei den Hamburgern ist dieser Wert fast schon die Norm – mit 15 Turnovern pro Spiel gehören sie zu den fünf schwächsten Teams der Liga. Die Gegner werden dadurch häufig zu entscheidenden Läufen eingeladen.


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Aus der Distanz treffen die Hanseaten zudem nur unterdurchschnittlich (32,2 Prozent). „Wir sind kein gutes Shooting-Team“, weiß Korner. Dies zeigt auch die Freiwurfquote, wo die Türme auf Rang 17 in der Bundesliga stehen.

Towers ließen Sieg in Ludwigsburg liegen

Zwölf einfache Punkte, die am Ende für den Sieg gereicht hätten, ließen sie in Ludwigsburg liegen. Die Towers werden in der Länderspielpause an diesen Problemen arbeiten – um die Lücke zur Spitze kleiner werden zu lassen.

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