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Towers-Profi Durham an der Freiwurflinie
  • Aljami Durham avancierte mit 21 Punkten zum besten Towers-Scorer.
  • Foto: IMAGO/Eibner

Endlich! Hamburg Towers beenden Niederlagen-Serie in Heidelberg

Es war nicht immer schön, aber das wird den Veolia Towers Hamburg komplett egal sein. Die Türme haben ihre acht Spiele andauernde Niederlagenserie beendet und in Heidelberg einen 88:73 (20:15, 28:18, 22:20)-Sieg eingefahren! Ein ganz wichtiger Erfolg gegen einen direkten Konkurrenten – bei dem sich die Wilhelmsburger auch von mehreren Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen lassen haben.

Der wichtige Abend, er startete mit guten und schlechten Nachrichten. Das Positive: Aljami Durham, der unter der Woche krankheitsbedingt ausfiel, wurde rechtzeitig fit und konnte in Heidelberg auf der Platte stehen. Auf der anderen Seite musste Benka Barloschky aber auf Lukas Meisner (Nasenbeinbruch) und seinen Co-Trainer Stefan Grassegger (krank) verzichten – beide traten die Auswärtsreise gar nicht erst an.

Towers fahren zweiten BBL-Sieg in Heidelberg ein

Dass Erfolgserlebnisse für beide Teams in den ersten Wochen der Saison eine Seltenheit waren, konnte man den Spielern vom Beginn an ansehen. Der Ball wurde in den ersten Minuten munter weggeschmissen, offene Würfe wollten nicht fallen. So etwas wie ein Rhythmus kam nie zustande.

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Mit einem 10:0 Lauf konnten sich die Hamburger dann ein erstes Mal früh absetzen. Die Angriffe wurden seriöser ausgespielt, das Selbstbewusstsein wuchs minütlich. Vor allem in der Schlussphase des zweiten Viertels, als sich die Türme eine 15-Punkte-Führung erspielten. Besonders stark: Rückkehrer Aljami Durham (21 Punkte), der auffälllige Kapitän Seth Hinrichs (17 Zähler) und V.J. King (14 Punkte), dessen 22-Punkte-Performance gegen Tel Aviv (72:111) am Dienstag anscheinend ein dringend benötigter Brustlöser war. Auch William Christmas (15) und Aleksander Dziewa (12) punkteten zweitstellig.

Die Vorentscheidung? Mitnichten. Denn die Towers bekamen ihre Turnover-Problematik (insgesamt 19) nach der Halbzeit zunächst nicht in Griff. Heidelberg konnte so zwischenzeitlich auf acht Punkte verkürzen. In abgeklärter Manier hatten die Towers aber die richtige Antwort parat, ein weiterer Comeback-Versuch im Schlussviertel wurde ebenfalls erfolgreich abgewehrt. „Es war wichtig“, lobt Hinrichs die Widerstandsfähigkeit seines Teams: „Das zeigt, was das Team für einen Charakter hat.“

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So durfte sich Benka Barloschky über den zweiten Ligasieg der Saison und den wichtigen Befreiungsschlag freuen. „Das ist eine Message für uns selbst: Wir können diese Spiele auch gewinnen, wenn wir zusammenhalten und hart spielen“, sagte der Towers-Trainer, während Hinrichs betonte: „Es hat sich gut angefühlt, diesen Sieg einzufahren.“

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