Towers-Trainer Raoul Korner blickt konzentriert drein
Towers-Trainer Raoul Korner blickt konzentriert drein
  • Raoul Korner ist nicht mehr Trainer der Veolia Towers Hamburg.
  • Foto: imago/Claus Bergmann

Basketball-Hammer! Towers schmeißen Trainer Korner raus

Das 65:80 der Veolia Towers Hamburg gegen Ulm am Samstagabend war nicht nur wegen des Leistungseinbruches im zweiten Durchgang eine Niederlage mit Knalleffekt: Raoul Korner ist nicht mehr Trainer der Wilhelmsburger! Am Tag nach der Niederlage gaben die Türme die Trennung vom Österreicher bekannt, ab sofort steht der bisherige Assistenztrainer Benka Barloschky in der Hauptverantwortung.

21 Spiele und ein knappes halbes Jahr dauerte Korners Engagement in Hamburg. Im Sommer des letzten Jahres hatte der 48-Jährige mit großen Ambitionen die Nachfolge von Pedro Calles (39/jetzt Oldenburg) angetreten, sollte die Towers weiter entwickeln. Dafür gab Korner das Amt als Nationaltrainer seiner Heimat auf.

Towers trennen sich von Korner

Anders als bei seinen Stationen in Braunschweig (2013 bis 2016) und Bayreuth (2016 – 2022) schaffte es Korner nicht, in Hamburg langfristig etwas aufzubauen. Nach der Ulm-Pleite traf die sportliche Führung um Marvin Willoughby (44) die Entscheidung, den Österreicher zu beurlauben. „Weniger die Niederlage an sich, sondern die Art und Weise, wie sich das Team präsentiert hat, hat deutlich gemacht, dass wir jetzt handeln müssen“, erklärte Wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass Raoul die Mannschaft nicht mehr so erreicht, wie es in unserer aktuellen Situation nötig wäre.“


MOPO

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Nach einem soliden Start waren die Türme – auch aufgrund von Verletzungen und Krankheiten –  im November und Dezember in eine Negativ-Spirale geraten, kurz vor dem Jahreswechsel setzte es gar sechs Pleiten in Serie. Mit einem Heimsieg gegen Würzburg, bei dem Korner erkrankt fehlte, wurde die Ergebniskrise beendet. Hauptverantwortlicher an der Seitenlinie war da Barloschky, der schon im Sommer als Kandidat auf die Calles-Nachfolge galt. Schon 2018 war der 35-Jährige nach der Trennung von Hamed Attarbashi (46) für einige Monate interimistisch Cheftrainer. . 

Das Projekt Korner ist in Wilhelmsburg nach einem knappen halben Jahr und nur 21 Spielen gescheitert. „Weniger die Niederlage an sich, sondern die Art und Weise, wie sich das Team präsentiert hat, hat deutlich gemacht, dass wir jetzt handeln müssen“, sagte Towers-Sportchef Marvin Willoughby, der Korner im Sommer als Nachfolger von Pedro Calles (jetzt Oldenburg) verpflichtet hatte.

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