Ryo Miyaichi und Henk Veerman hatten gegen Wehen Grund zur Freude. Beide trafen beim St. Pauli-Sieg im Testspiel in Spanien.
  • Ryo Miyaichi und Henk Veerman hatten gegen Wehen Grund zur Freude. Beide trafen beim St. Pauli-Sieg im Testspiel in Spanien.
  • Foto: WITTERS

Test: 5:2! Der Kiezklub macht schon Spaß

Nein, man soll niemals den Tag vor dem Abend loben, auch dann nicht, wenn es so ein wundervoll sonniger war wie jener gestern rund um Valencia. Aber man darf schon mal ein Hütchen zücken vor dem, was der FC St. Pauli bereits zu leisten in der Lage ist. Im ersten Test des Jahres gab es nach zwei Mal 60 Minuten ein deutliches und verdientes 5:2 (1:0) gegen Wehen Wiesbaden.

„Ich glaube, dass wir sehr gut gespielt haben“, befand Trainer Jos Luhukay, und gar niemand wollte ihm widersprechen. „Wir sind immer wieder gut in Überzahl aus dem Mittelfeld herausgekommen und konnten dann unsere Offensivmomente herausspielen.“ So geschehen beim ersten Treffer, den Boris Tashchy auf Vorlage von Luca Zander markierte (40.). Oder wie bei den Treffern Nummer zwei und drei, als zunächst Henk Veerman (70.), dann Christopher Buchtmann (88.) Vorlagen des nicht zu bremsenden Ryo Miyaichi verwerteten. Dem Japaner blieb mit einem herrlichen Schuss in den Knick der Schlusspunkt vorbehalten (112.), zuvor hatte Veerman bei seinem zweiten Streich mal wieder viel Auge und Gefühl walten lassen (105.).

„Wir haben sehr schöne Tore erzielt“, frohlockte Luhukay und sprach von einem „sehr erfreulichen Test“, der nur zwei kleine Schönheitsflecke hatte: Philipp Tietz’ verwandelter Foulstrafstoß zum zwischenzeitlichen 2:1 (75.) und das zwischenzeitliche 3:2 durch einen Kopfball des ehemaligen HSVers Törles Knöll (96.). „Es waren wirklich gute Angriffsmomente, wo wir in den letzten Tagen auch schon ein Augenmerk drauf gelegt hatten“, sagte Luhukay. „Die Jungs waren nach drei Tagen Training sehr fokussiert, haben mal eine Abwechslung gehabt.“ Am Sonnabend folgt Test Nummer zwei gegen Bielefeld.

So spielte St. Pauli – 1. bis 60. Minute:Himmelmann (31. Müller) – Zander, Östigard, Buballa, Ohlsson – Benatelli – Lankford, Becker, Tashchy, Coordes – Diamantakos; 61. bis 120. Minute: Brodersen – Kalla, Ziereis, Knoll, Kuyucu – Flum – Miyaichi, Sobota (100. Senger), Buchtmann, Gyökeres – Veerman

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