• Die Barcelona-Stars Lionel Messi (l.) und Luis Suarez (r.) sollen nicht glücklich über die Entscheidungen ihres Trainers Quique Setién sein.
  • Foto: imago images/Agencia EFE

Streit beim FC Barcelona: Messi und Suarez lehnen sich gegen Trainer auf

Es ist Sand im Getriebe des FC Barcelona. Seit dem Re-Start Mitte Juni verspielten die Katalanen einen zwei Punkte Vorsprung auf Verfolger Real Madrid und hinken nun der Truppe von Zinedine Zidane zwei Punkte hinterher. Mit dem Spiel am Dienstagabend gegen Atletico Madrid (22 Uhr, DAZN) können Lionel Messi und Co. noch mehr an Boden verlieren. Es brodelt in Barcelona, auch in der Kabine.

So berichten spanische Medien, dass es nach dem enttäuschenden 2:2 gegen Celta Vigo zum Eklat in der Kabine kam. Auf dem Feld hatten die Blaugrana gerade zwei Führungen verspielt, doch die Schuld suchten Führungsspieler wie Messi und Luis Suarez an anderer Stelle.

Messi und Suarez unglücklich über Auswechslungen

Insbesondere die Auswechslungen von Trainer Quique Setién missfielen den Südamerikanern. Rund zehn Minuten vor Schluss brachte der Coach Antoine Griezmann für den Doppeltorschützen Suarez und vier Minuten vor dem Abpfiff kam Arthur für Youngster Riqui Piug.

In der 89. Minute traf Iago Aspas zum per Freistoß 2:2, ausgerechnet Griezmann hatte sich in der Mauer unglücklich weggedreht und den Ball so passieren lassen. Insbesondere Suarez konnte seinen Frust nach dem Spiel nur schwer verstecken.

Suarez ätzt nach dem Spiel in Richtung Trainer

„Ich denke, es gibt Trainer, um diese Situationen zu analysieren. Wir verlieren auswärts wichtige Punkte, die wir in anderen Spielzeiten nicht verloren haben. Ich bin froh, dass ich versucht habe, der Mannschaft zu helfen, aber da ist das Gefühl von Wut, von Frustration“, gab der Stürmer zu Protokoll.

Bereits während des Spiels hatte Messi seinen Unmut über das Trainerteam zur Schau gestellt. So ignorierte er Co-Trainer Eder Sarabia, der ihm während der Trinkpause Anweisungen geben wollte. Die Bilder zeigen, wie der Superstar genervt am Assistenten von Setién vorbei trottet, ohne ihn eines Blickes zu würdigen.

Verspielt Barcelona die Restchance auf die Meisterschaft gegen Atletico?

Sollte Barcelona auch gegen Atletico patzen, könnte der Vorsprung von Real, fünf Spieltage vor Schluss, auf fünf Zähler anwachsen. Ob Setién noch eine Zukunft in Barcelona hat, ist fraglich. Ein möglicher Nachfolger scharrt auf jeden Fall schon mit den Hufen.

„Die größte Hoffnung, die ich jetzt habe, ist es, Barca zu trainieren und ihnen zurück auf den Erfolgsweg zu verhelfen“, sagte Barcelona-Legende Xavi der Zeitung „Sport“. Bereits vor dem Engagement von Setién galt der ehemalige Mitspieler von Messi als Kandidat auf dem Trainerposten.

Xavi bereitet sich schon auf Rückkehr vor

Damals lehnte er wohl eine Offerte von seinem Ex-Klub ab, da er die Saison mit dem Al Sadd Sports Club in Katar zu Ende bringen wollte. Doch nun scheint er bereit für die Rückkehr, wie er mitteilte, würden er und sein Trainerteam sich „intensiv darauf vorbereiten, das macht uns sehr aufgeregt“.

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