• Teresa Enke kämpft mit ihrer Robert-Enke-Stiftung gegen Depressionen.
  • Foto: WITTERS

Stiftung überlastet: Wegen Corona: Teresa Enke rechnet mit vielen Depressions-Opfern

Teresa Enke, die Witwe des früheren Nationaltorhüters Robert Enke, der 2009 wegen seiner Depressionen den Freitod gewählt hat, sorgt sich um eine Zunahme der Krankheit Depression aufgrund von Corona.

Durch die Corona Pandemie hat Teresa Enke mit ihrer Robert-Enke-Stiftung im Kampf gegen Depressionen so viel zu tun wie nie. „Corona wird noch viele Opfer fordern“, sagt die 43-Jährige. „Das ängstigt mich, diese permanente Ungewissheit sorgt bei uns für Kollateralschäden“.

Robert-Enke-Stiftung: So viele Anfragen wie nie

Mit dem Lockdown sei den Menschen die Sicherheit abhanden gekommen. Die Fälle von psychischen Erkrankungen hätten auch im Sport zugenommen, die Situation spitze sich immer weiter zu.

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„Wir haben unsere Hotline aufgestockt“, sagt Enke. Durch die hohen Anfragen bei der Stiftung sei es immer schwieriger, Therapieplätze zu vermitteln: „Das hat es in den bislang elf Jahren noch nicht gegeben.“ (sid/jb)

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