Henk Veerman überwindet Paderborns Torwart Leopold Zingerle und gibt so die Vorlage zu St. Paulis 2:1-Sieg in der vergangenen Saison.
  • Henk Veerman überwindet Paderborns Torwart Leopold Zingerle und gibt so die Vorlage zu St. Paulis 2:1-Sieg in der vergangenen Saison.
  • Foto: WITTERS

St. Paulis Sturm-Riese: Das ist dran an den Gerüchten um Henk Veerman

Nach dem Abgang von Mats Möller Daehli zum KRC Genk gibt es seit Dienstagmorgen erneut Unruhe unter den St. Pauli-Fans. Mit Henk Veerman soll ein weiterer Publikumsliebling und Leistungsträger auf dem Einkaufszettel der Konkurrenz stehen. Das niederländische Magazin „Voetbal International“ berichtet, dass der 2,01-Meter-Riese das Interesse des SC Paderborn auf sich gezogen hat.

Der Bundesliga-Aufsteiger wolle Veerman für die Rückrunde verpflichten, heißt es. Der Mittelstürmer ist nach seinem Kreuzbandriss gerade erst wieder richtig fit geworden und hatte zuletzt aufgetrumpft – mit einem Doppelpack beim 3:0 gegen Zweitliga-Spitzenreiter Arminia Bielefeld im letzten Spiel vor der Winterpause.

St. Pauli-Sportchef Bornemann nimmt Stellung zum Veerman-Gerücht

Was ist dran an der Riesen-Nummer? Die MOPO fragte bei St. Pauli-Sportchef Andreas Bornemann nach. „Wir haben das zur Kenntnis genommen“, sagte er und stellte klar: „Es gibt keinerlei Kontakt oder Gespräche.“ Auch Trainer Jos Luhukay, der beste Kontakte in die niederländische Heimat hat, habe keinerlei Informationen dazu. Ein Transfer Veermans in diesem Winter ist laut Bornemann überhaupt kein Thema. „Es gibt keinerlei Intention unsererseits.“

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Henk Veerman kann auf eine überragende Tor-Quote verweisen

Ein fitter Veerman wird aber mit ziemlicher Sicherheit auch künftig ein Thema bei Erstligisten sein. Seine Torquote von vier Treffern in sieben Spielen lässt bereits aufhorchen. Blickt man auf die absoluten Zahlen ist festzuhalten, dass Veerman von allen Stammspielern der 2. Bundesliga die zweitbeste Quote hat. Der St. Pauli-Stürmer erzielt alle 114 Minuten ein Tor, besser ist nur Osnabrücks Marcos Alvarez (106 Minuten). Und der wird beim VfL nicht zu halten sein, wechselt nach der Saison zum polnischen Erstligisten KS Cracovia nach Krakau. Ablösefrei. Immerhin dieses Schicksal droht dem Kiezklub nicht. Da Veermans Vertrag noch bis zum Ende der kommenden Spielzeit läuft, dürfte bei einem Wechsel auch im Sommer eine Millionen-Ablöse fällig werden.

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