• Ersin Zehir, hier im Test gegen Werder, wird nach Lübeck verliehen.
  • Foto: imago images/Claus Bergmann

St. Paulis Kader: Transfer-Endspurt: Wer folgt dem Beispiel von Ersin Zehir?

Timo Schultz hatte es unmittelbar nach dem Sandhausen-Spiel angedeutet. Personell könne sich durchaus noch etwas tun bis zum Transfer-Schluss am Montag, „in beide Richtungen“. Es gäbe im bereits vorhandenen Kader den ein oder anderen, der sich verleihen lassen möchte, „da sind sie im Hintergrund im Gange“. Keine 24 Stunden später wurde publik, dass es Ersin Zehir für diese Saison zum VfB Lübeck zieht.

Für den 22-Jährigen ein Schritt zurück in die Heimat, der am Ende einer nach vorne sein soll. „Ich bin in Lübeck aufgewachsen und habe beim VfB einen großen Teil meiner fußballerischen Ausbildung absolviert“, sagte Zehir. „Deswegen freue ich mich über diese Chance und auf eine Saison in meiner Heimatstadt.“

St. Paulis Sportchef Andreas Bornemann erklärt die Zehir-Ausleihe

Sportchef Andreas Bornemann erklärte die Maßnahme damit, dass es für Zehir ob des großen Konkurrenzkampfes im zentralen Mittelfeld „schwer geworden wäre, die Einsatzzeiten zu bekommen, die für seine Entwicklung wichtig sind“. Das trifft allerdings vermutlich noch auf mehrere Akteure zu.

Auch Marvin Senger hat kaum Chancen auf St. Pauli-Einsätze

Marvin Senger zum Beispiel dürfte trotz sehr guter Vorbereitung und hoher Wertschätzung des Trainers kaum Aussichten auf Einsätze in der Innenverteidigung haben. Nach der Verpflichtung von James Lawrence hat das Eigengewächs nun im Waliser sowie Christopher Avevor, Philipp Ziereis und Daniel Buballa vier gestandene Profis vor der Nase. Analog zu Florian Carstens (an Wehen Wiesbaden verliehen) wäre ein einjähriger Tapetenwechsel für den 20-Jährigen sicher nicht komplett sinnfrei.

Lankford und Franzke wären weitere St. Pauli-Kandidaten

Ähnlich verhält es sich mit zwei Offensivakteuren. Kevin Lankford und Maximilian Franzke zählten in Sandhausen nicht zum Aufgebot, gleichwohl in Ryo Miyaichi ein Außenbahnspieler weiterhin ausfiel. Die beiden 21-Jährigen stehen beim Kiezklub noch bis zum Sommer 2022 unter Vertrag, und wenn es mit ihrer Karriere vorwärts gehen soll, ist die Überlegung eines Leihgeschäfts von gewisser Logik.

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