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Simon Ernst im Trikot der Leipziger Handballer
  • Der Frust in Leipzig um Simon Ernst (Foto) über das vermeintlich zu früh abgepfiffene Spiel ist groß – nun legt der Verein Einspruch gegen die Wertung ein.
  • Foto: IMAGO/Christian Heilwagen

Zu früh abgepfiffen? Handball-Bundesligist geht nach Niederlage vor Gericht

Sechs Sekunden haben gefehlt. So sehen es die Verantwortlichen des Handball-Bundesligisten Leipzig nach dem Spiel in Eisenach. Deshalb gibt es eine Verlängerung vor Gericht.

Der SC DHfK Leipzig hat gegen die Wertung des Spiels beim ThSV Eisenach Protest eingelegt. Das bestätigte Karsten Günther, Manager des Bundesligisten, am Montag. „Ein Handballspiel geht 60 Minuten. Nettospielzeit. Das Spiel am Freitag hat nur 59:54 Minuten angedauert. Es haben sechs Sekunden gefehlt”, sagte Günther. Das Sportgericht der Handball-Bundesliga muss nun darüber entscheiden. Bekommt Leipzig Recht, ist ein Wiederholungsspiel möglich.

Leipzig trifft kurz nach Abpfiff

Eisenach hatte den SC DHfK am Freitagabend 25:24 besiegt. Bei abgelaufenen 58:49 Minuten nahm Leipzig eine Auszeit, bei der Fortsetzung des Spiels stand die Uhr dann aber offenbar bei 58:55 Minuten. Leipzig gelang mit dem letzten Angriff noch der Ausgleich, doch dieser fiel ganz kurz nach der Schlusssirene und zählte folglich nicht.

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„Wer den Ausgang des Spiels mitverfolgt hat, der hat gesehen, dass mit ein bis zwei Sekunden mehr auf der Uhr, wir eine realistische Chance gehabt hätten, mit einem Unentschieden rauszugehen”, sagte Günther. Der Manager habe auch die Thüringer von diesem Schritt informiert und betonte, dass es keine persönliche Sache sei. (ms/dpa)

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