Oliver Klemet, Lea Boy, Leonie Beck und Florian Wellbrock
  • Oliver Klemet, Lea Boy, Leonie Beck und Florian Wellbrock (v.l.) jubeln über die Goldmedaille in der Freiwasser-Mixed-Staffel bei der WM in Budapest.
  • Foto: AP

Endlich Gold! Wellbrock jubelt nach Chaos-Rennen bei Schwimm-WM

Schwimmstar Florian Wellbrock hat im dritten Anlauf sein erstes Gold bei der WM in Budapest gewonnen. Der Olympiasieger führte die deutsche Freiwasserstaffel als Schlussschwimmer nach 4 x 1,5 Kilometern im Lupasee in 1:04:40,5 Stunden zum Sieg. Platz zwei ging an Ungarn vor Italien.

Neben Wellbrock durften auch Lea Boy, Oliver Klemet und Leonie Beck über Deutschlands erfolgreiche Titelverteidigung jubeln. Boy war schon beim Triumph bei der vorangegangenen WM 2019 in Südkorea dabei gewesen.


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„Wir sind sehr zufrieden, wir haben einen super Job gemacht“, sagte Wellbrock. Das traf vor allem auf ihn selbst zu. „Der Medaillensatz ist jetzt komplett. Alles, was jetzt noch kommt, ist on top“, meinte der Magdeburger: „Es ist schon mal schön, Bronze, Silber und Gold beisammen zu haben.“

Florian Wellbrock gewann im Becken Silber und Bronze bei der Schwimm-WM

Wellbrock hatte zuvor bereits im Becken der Duna Arena Silber (800 Meter Freistil) und Bronze (1500 Meter Freistil) gewonnen. Im Freiwasser geht der Magdeburger auch noch über die 5 und olympischen 10 Kilometer mit Siegchancen an den Start.

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In einem durchaus als chaotisch zu bezeichnenden Wettbewerb im 26 Grad warmen Lupa-See am äußeren Stadtrand von Budapest hatte Boy die Deutschen bereits auf der ersten Runde in Führung gebracht. Auch, weil sich gleich vier Nationen an der letzten Boje verschwammen, abkürzten und daraufhin disqualifiziert wurden. Klemet baute die Führung aus, ehe Beck gegen drei starke Männer wieder in leichten Rückstand geriet. „Ich wollte den Rückstand so gering wie möglich halten“, sagte Beck, die als Vierte mit acht Sekunden Rückstand wechselte.

Bundestrainer Bernd Berkhahn lobt Wellbrock für taktische Meisterleistung

Wellbrock machte den entscheidenden Boden gut, schwamm immer Innenbahn, um im Schlussspurt allen davon zu fliegen. „Es war ganz schön, mal ohne den Bobby Finke den Sprint machen zu können“, sagte Wellbrock und sein Trainer Bernd Berkhahn lobte: „Das hat er meisterhaft gemacht, taktisch war er sehr, sehr gut. Er war weder für Ungarn, noch für Italien zu halten. Da hat man gemerkt, was er eigentlich drauf hat.“ (sid/pw)

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