x
x
x
Domagoj Duvnjak vom THW Kiel beim Bundesliga-Spiel beim HSV Hamburg
  • Domagoj Duvnjak vom THW Kiel beim Bundesliga-Spiel beim HSV Hamburg
  • Foto: IMAGO/Eibner

Wegen Corona-EM: Handball-Bundesliga ändert die Regeln

Die Handball-Bundesliga stellt sich auf dezimierte Mannschaften oder gar vereinzelte Spielabsagen bei der Fortsetzung der Saison Anfang Februar ein.

„Wir müssen damit leben, dass wir zum Neustart auch infizierte Spieler haben werden. Das wird der neue Normalzustand sein. Wir müssen uns mit dem Virus arrangieren“, sagte Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga (HBL), am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.


Was ist in dieser Woche im Volkspark passiert? Jeden Freitag liefert Ihnen die Rautenpost Analysen, Updates und Transfer-Gerüchte – pünktlich zum Wochenende alle aktuellen HSV-News der Woche kurz zusammengefasst und direkt per Mail in Ihrem Postfach. Hier klicken und kostenlos abonnieren.


Da zahlreiche Spieler, die bei der EM im Einsatz waren oder noch sind, erst allmählich zu ihren Vereinen zurückkehren, besteht erhöhte Infektions- und Ausfallgefahr. Deshalb hat die HBL ihre Regeln verändert.

Das könnte Sie auch interessieren: Nach Comeback: HSV-Torwart Bitter spielt nicht mehr für Deutschland

Für den ersten Spieltag nach der EM-Pause (8./9. Februar) und das Viertelfinale im DHB-Pokal (5./6. Februar) dürfen Spiele schon dann abgesagt werden, wenn sechs Feldspieler oder zwei Torhüter einer Mannschaft mit dem Coronavirus infiziert sind. Danach soll wieder die bisherige Regel gelten, wonach eine Spielabsage erst erfolgen kann, wenn mehr als 50 Prozent der Spieler nicht zur Verfügung stehen.

Handball-Bundesliga: „Planen von Woche zu Woche“

„Wir planen von Woche zu Woche, was den Spielplan betrifft, die wirtschaftlichen Aspekte, die Hygienekonzepte, die Zuschauer. Anders ist es derzeit nicht möglich“, sagte Bohmann. Mit der unveränderten Haltung der Politik zu den Zuschauerbeschränkungen ist die HBL-Führung unzufrieden. „Alle Vereine haben 2G- und 2G-plus-Konzepte. Die vulnerablen Gruppen sind gar nicht in den Hallen”, versicherte der HBL-Geschäftsführer. “Wir wünschen uns in der Zuschauerfrage eine bundesweit einheitliche Lösung.” (dpa/jp)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp