Alexander Zverev setzte sich im Finale der Mexican Open in Acapulco gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas durch.
  • Alexander Zverev setzte sich im Finale der Mexican Open in Acapulco gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas durch.
  • Foto: Getty Images

Tennis-Star: Zverev teilt aus: Die ATP achtet mehr aufs Geld als auf die Spieler!

Die Corona-Pandemie ist allgegenwärtig und trotzdem steigen rund um den Globus Tennisturniere. Alexander Zverev ist nach Novak Djokovic nun der zweite Spieler, der fordert, wegen der aktuellen Lage alle Turniere an einem Ort stattfinden zu lassen.

Deshalb kritisierte der 23-Jährige die Spielervereinigung ATP erneut, nachdem er bereits Kritik an der ATP-Weltrangliste geübt hatte. „Die sind nur darauf fokussiert, das Finanzielle in Ordnung zu halten“, sagte der Hamburger der „Bild“. „Die Meinung der Spieler ist nicht deren Priorität. Das ist schade, denn die ATP sollte für die Spieler da sein. Im Moment ist man offensichtlich mehr für die Turnier-Veranstalter da.“

Tennis: Zverev kritisiert ATP – Achten mehr auf Geld als auf Spieler

Zuletzt hatte Zverev in Acapulco bei den Mexican Open gespielt und sich am Samstag den Titel gesichert. Zuvor war er in Rotterdam in der ersten Runde ausgeschieden. Seine nächste Station ist das Masters in Miami. Das dritte Turnier im März auf dem dritten Kontinent.

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Im Februar war Zverev dazu auch noch bei den Australian Open, Kontinent Nummer vier. Dort mussten alle Profis vor Beginn des Turniers in Quarantäne, um am Turnier teilzunehmen.

Die Forderung von Zverev und Djokovic, sich einen Austragungsort zu suchen, würde sich an dem Modell der „Bubbles“ orientieren können, wie auch die NBA und Champions League schon zuvor. Und wären wohl nicht ungerechtfertigt.

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