• Devon Nicholson sticht auf den Ringrichter ein.
  • Foto: Youtube

Schock-Szenen in den USA: Wrestler sticht mit Eisenstachel auf Ringrichter ein!

In einer kleinen Wrestling-Liga in den USA ist es zu einem schlimmen Zwischenfall gekommen. Im Fokus: „Hannibal“, bürgerlich Devon Nicholson.

In einem Match trat dieser gegen den ehemaligen WWE-Star Carlito an. Der Kampf sei jedoch schnell vorbei gewesen, als Carlito bemerkt habe, dass „Hannibals“ Zustand möglicherweise durch Drogen oder Alkohol stark negativ beeinflusst gewesen sei. Das berichtete ein Mitarbeiter der Liga auf Reddit.

Nach misslungenem Blut-Stunt: „Hannibal“ sticht auf Ringrichter ein

Was dann folgte, waren schockierende Bilder. Hintergrund ist ein misslungener Blut-Stunt. Der eigentliche Plan: „Hannibal“ sollte den Ringrichter Lando Deltoro „angreifen“ und dieser in der Folge durch einen zuvor eigens zugefügten Schnitt bluten.

Weil dies nicht gelang, zückte „Hannibal“ stattdessen kurzerhand einen Eisenstachel und prügelte damit auf Deltoro ein. Abgesprochen war all das nicht. Wie ein Twitter-Video zeigt, konnte der Wrestler aber dennoch rund eine Minute lang auf den Ringrichter einstechen, bevor eine andere Wrestlerin eingriff und die beiden trennte.

Deltoro, bei dem eine Arterie verletzt worden ist, sei umgehend ins Krankenhaus gebracht worden, die Polizei sei kurze Zeit später vor Ort gewesen. Einsicht zeigten jedoch weder „Hannibal“ noch seine Entourage. Während er selbst am Montag auf die Situation einging und dabei von einem Schuldbekenntnis keine Spur war, habe sein Manager der Polizei erklärt, die Aktion sei abgesprochen gewesen.


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Die Version von „Hannibal“: „Dieser Schiedsrichter sollte von Rasierklingen-Schnitten bluten. Ich nehme an, er hat sich tatsächlich mit den Rasierklingen geschnitten. Er hat keine Anstalten gemacht, dass er tatsächlich Schmerzen hatte. Hätte er gesagt, dass es weh tut, hätte ich aufgehört“, so Nicholson auf YouTube.

Hätte er „Stop“ sagen können? Deltoro widerspricht „Hannibal“

Das Statement vom verletzten Deltoro klingt da schon anders: „Ich habe gehört, dass ich jederzeit ,Stop’ hätte sagen können. Ich wollte nur sagen, dass es schwer ist, zu sprechen, wenn das Knie eines 140-Kilo-Brocken dir im Rücken steckt, du dich in einem Würgegriff befindest, während dir immer wieder mit einem Eisenstachel in den Kopf gestochen wird und du das Bewusstsein verlierst.“

Für „Hannibal“ hatte der Vorfall wohl bereits erste Konsequenzen. Auf Twitter kursierten zahlreiche Forderungen, Nicholson nie wieder für Wrestling-Shows zu buchen, schließlich sei dieser nicht zum ersten Mal negativ aufgefallen. Zudem habe sich eine Liga bereits von ihm getrennt, so die Wrestling-Seite „Fightful“. Darüber hinaus könnte „Hannibal“ noch eine Anklage ins Haus stehen, Klarheit herrscht diesbezüglich aber noch keine. Festgenommen wurde er jedoch nicht.

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