Andrea Petkovic relaxt am Strand mit einem Kaltgetränk in der Hand.
  • Andrea Petkovic relaxt am Strand mit einem Kaltgetränk in der Hand.
  • Foto: instagram.com/andreapetkovici

Sixpack-Grüße vom Strand: So startet Petkovic in ihren Tennis-Ruhestand

Die Erstrundenniederlage bei den US Open hat das Karriereende von Andrea Petkovic besiegelt. In drei Sätzen unterlag die 34-jährige der Schweizerin Belinda Bencic (25) mit 2:6, 6:4, 4:6. Somit endete ihre beeindruckende Karriere nach 16 Jahren und 984 Spielen auf der Tour. Auf der anschließenden Pressekonferenz konnte Petkovic ihre Tränen nicht zurückhalten. „Wenn ich könnte, würde ich noch 35 Jahre weiterspielenerklärte sie. Doch offenbar scheint „Petko“ ihr Karriereende ganz gut verkraftet zu haben.

Auf Instagram zeigt sich die Wahl-New-Yorkerin lässig im Bikini am Rockaway Beach. Auf einem Badetuch liegend gönnt sich die ehemalige Weltranglisten-Neunte ein Kaltgetränk. „Erster Tag im Ruhestand. Ich genieße meinen Sixpack, solange es noch da ist – danke an alle für all die schönen Nachrichten“ schreibt Petkovic unter ihrem Post. Eindeutig Zweideutig, schließlich dürfte auch ihr durchtrainierter Körper nach dem Karriereende an Muskelmasse verlieren.

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„Es war nicht einfach“: Tränen bei Andrea Petkovic nach letztem Grand-Slam-Auftritt

Petkovic hatte vor ihrem 48. Grand-Slam-Turnier ihr Karriereende bekannt gegeben. Die US Open waren ihr letzter Auftritt bei einem großen Turnier. Dennoch konnte die gebürtige Bosnierin ihre Emotionen nicht unterdrücken. „Es war nicht einfach und da kommt noch etwas Trauerarbeit auf mich zu. Ich spiele noch gerne, trainiere noch gerne. Tennis ist das, was ich am liebsten mache. Aber mein Körper erlaubt es mir nicht mehr, so zu spielen, wie ich es am liebsten möchte.“

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Die Tränen auf der Pressekonferenz folgten auf eine hochemotionale Verabschiedung im Stadion. Nach ihrem letzten Match auf Court 7 wurde die ehemalige Davis-Cup-Spielerin mit „Petko“-Sprechchören aus der Arena verabschiedet. Bereits da konnte Petkovic ihre Tränen nicht verbergen. Unmittelbar danach sagte sie: „Ich war in den letzten fünf Tagen wirklich am Boden zerstört und habe eigentlich bei jedem Training geweint. Als ich das erste Spiel gewonnen hatte, habe ich mich gut gefühlt.“


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Doch Linderung des Abschiedsschmerzes ist in Sicht: In den kommenden Tagen wird Petkovics Schwester Anja Mutter. „Dann werde ich Ablenkung von der Leere haben“ sagt die Darmstädterin. Vielleicht liegt sie auch deshalb schon wieder so vergnügt am Strand. Oder weil sie weiß, dass es doch noch nicht ganz vorbei ist. Petkovic stellte einen weiteren Auftritt bei einem Turnier in Europa in Aussicht. Nur bei einem Grand Slam wird sie nie wieder aufschlagen.

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