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Der Brasilianer Yuri Mansur auf seiner Stute „Miss Blue-Saint Blue Farm“ beim großen Preis von Hamburg.
  • Der Brasilianer Yuri Mansur auf seiner Stute „Miss Blue-Saint Blue Farm“ beim großen Preis von Hamburg.
  • Foto: IMAGO / Stefan Lafrentz

Schlimmer Sturz überschattet den großen Preis von Hamburg in Klein Flottbek

Jackpot-Sieg für Yuri Mansur. Der Brasilianer hat am Samstag in Klein Flottbek den großen Preis von Hamburg gewonnen und damit beim diesjährigen Spring- und Dressur-Derby gleichzeitig den größten Sieger-Check (Preisgeld 62.500 Euro) abgesahnt. Überschattet wurde die Prüfung von einem schweren Sturz des Iren Trevor Breen.

Bei strahlendem Sonnenschein kamen 24.000 Zuschauer am Samstag in den Derby-Park. Mit dem großen Preis von Hamburg erlebten sie das sportliche Highlight des Tages. Insgesamt 50 Top-Paaren gingen an den Start. Immerhin 14 blieben am Ende ohne Fehler. Die Entscheidung fiel im Stechen, dort setzte sich Yuri Mansur aus Brasilien mit der schnellsten Zeit vor Steve Guerdat (Schweiz) und André Thieme durch. Der Ire Travor Breen war da schon längst im Krankenhaus.

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Mit seinem Wallach „Highland President“ war er zuvor an einem Hindernis gestürzt und hatte für einen ziemlich langen Schock-Moment gesorgt. Zwar war Breen nach seinem Sturz relativ schnell wieder ansprechbar. Da er jedoch auf dem Kopf gefallen war und über Rückenschmerzen klagte, waren die Ärzte und Sanitäter in akuter Alarmbereitschaft. Breen wurde zunächst auf dem Parcours versorgt und dann im Rettungswagen in das Krankenhaus gefahren. Für rund 30 Minuten musste der große Preis von Hamburg unterbrochen werden.

Breen muss im Krankenhaus direkt operiert werden

„Er ist bei Bewusstsein, sein Kreislauf ist stabil, er kann alles bewegen, hat aber Schmerzen im Rücken“, erklärte Derby-Chef Volker Wulff, der in Kontakt zu einer Turnier-Ärztin stand, die Breen in das Krankenhaus nach Altona begleitet hatte. In der Klinik wurde vor allem die Wirbelsäule genau untersucht – und das mit Folgen.

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Trevor Breen hat sich bei seinem Sturz einen Bruch im unteren Bereich der Halswirbelsäule zugezogen. Der 45-Jährige wurde nach der Diagnose in die Asklepios Klinik nach St. Georg verlegt und dort bereits operiert. „Alles verlief planmäßig“ erklärte Wulff am Sonntag, der zuversichtlich nach vorne blickt. „Wenn alles so bleibt, wie es im Moment aussieht, dann ist es eine Verletzung, die komplett ausheilen wird, er wird keine Schäden davontragen. Er wird seinen Sport weiterhin betreiben können. Er hat Glück im Unglück gehabt.“  

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