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Trainer Gordon Herbert gibt seinen Spielern Anweisungen
  • Für die deutschen Basketballer gab es kurz vor WM-Beginn einen Schreckmoment.
  • Foto: IMAGO/camera4+

Raketenalarm in Japan weckt deutsche Basketballer: Das steckt dahinter

Schreckmoment für die deutschen Basketballer. In der Nacht auf Donnerstag und damit kurz vor dem WM-Start in Japan wurden die Nationalspieler von einem Raketenalarm geweckt.

„Ich dachte zuerst, dass es an der Tür geklingelt hat. Ich war etwas überrascht”, sagte Bundestrainer Gordon Herbert am Donnerstag: „Die Nachricht war auf Japanisch, ich wusste also nicht, was da stand. Aber ich habe sofort die Nachrichten gelesen und herausgefunden, worum es ging.”

Nordkorea wollte Spionagesatelliten ins All schießen

Kurz vor 4.00 Uhr Ortszeit hatten die Menschen auf Okinawa am Donnerstagmorgen eine Warnmeldung auf ihren Handys erhalten, wonach Nordkorea eine Rakete gestartet habe und Schutzräume aufzusuchen seien. Entwarnung kam kurz darauf. Später berichteten mehrere Medien, dass Nordkorea bei dem Versuch gescheitert sei, einen Spionagesatelliten ins All zu schicken. „Japan ist ein sehr sicheres Land. Ich mache mir keine Sorgen”, so Herbert weiter.

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Auch Nationalspieler Andreas Obst erhielt vor dem WM-Auftakt gegen Gastgeber Japan am Freitag (14.10 Uhr/Magenta Sport) den Alarm: „Ich habe das so leicht mitbekommen, habe das aber nicht so ernst genommen. Ich war froh, dass ich die Nacht jetzt mal geschlafen habe. Und dann kommt der Alarm. Ich schaue auf das Handy, da war eine Notfallnachricht. Ich dachte, das sei Unwetter oder irgendwas, weil ich das nicht lesen konnte.”

Kurios: Moritz Wagner verpasste die Warnmeldung

NBA-Profi Moritz Wagner bekam die Warnmeldung hingegen erst mit Verspätung. „Ich habe seit Jahren die Angewohnheit, dass ich mein Handy nachts im Flugmodus habe. Aber natürlich ist es irgendwie komisch, wenn man das dann morgens liest. Aber solange keiner um mich herum nervös wird, werde ich auch nicht nervös”, so der 26-Jährige.

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Deutschland spielt in der schweren WM-Gruppe E auf Okinawa noch gegen Mitfavorit Australien und Geheimtipp Finnland. Danach steht eine Zwischenrunde am selben Spielort an, ehe die K.o.-Runde in Manila beginnt. (SID/ps)

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