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Die Tennis-Doppel-Spezialisten Kevin Krawietz und Andreas Mies
  • Kevin Krawietz (r.) und Andreas Mies sind Doppel-Experten
  • Foto: imago/Belga

Neue Regeln fürs Tennis-Doppel: Warum das für einige Spieler ein Problem wird

Mehr Stars, weniger Pausen und mehr Freiheiten für die Zuschauer: Die Männertennis-Organisation ATP versucht, die Doppelwettbewerbe attraktiver zu gestalten. Beim Masters in Madrid (24. April bis 5. Mai) sollen neue Regeln in Kraft treten. Gefallen dürften die nicht allen Spielern.

Bis zu 16 Plätze im 32er Feld von Madrid sind für Spieler reserviert, die sich mit ihrem Einzelranking anmelden. Doppel-Spezialisten wie die früheren French-Open-Sieger Kevin Krawietz (Coburg) und Andreas Mies (Köln) werden darunter leiden, für sie ist weniger Platz.

Neue Regeln werden bei ausgewählten Turnieren getestet

Ross Hutchins, Chief Tour Officer und selbst einst Doppelspezialist, erklärte den Wandel mit einer „frischen Erzählweise, um die Fans anzusprechen“. Dazu gehört auch ein eng getakteter Spielplan – in Madrid soll es nur noch fünf Spieltage für den Doppelwettbewerb geben, die alle in der zweiten Turnierwoche angesetzt sind.

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Zudem sollen die Matches beschleunigt werden. Die Zeit zwischen kurzen Ballwechseln wird auf 15 Sekunden verkürzt. 25 Sekunden zeigt die Shotclock nur noch ab vier Schlägen an. Während der Seitenwechsel soll es weniger ausgedehnte Pausen geben. Die Zuschauer müssen zudem nicht auf ihren Plätzen bleiben und dürfen frei zwischen den Courts wechseln.

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Die Regeländerungen werden „bei ausgewählten Events während der Saison 2024 getestet“, schrieb die ATP, Details sollen noch bekannt gegeben werden. Eine Arbeitsgruppe mit Spielern, Turnierverantwortlichen und ATP-Mitarbeitern habe den Prozess nach Feedbackgesprächen mit Fans, übertragenden Sendern und weiteren Interessensgruppen angestoßen. (sid/fs)

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