• Hier ist gerade das Phantomtor für Augsburg gefallen.
  • Foto: IMAGO/Eibner

Phantom-Tor jetzt auch im deutschen Eishockey – doch es zählt!

Eine verrückte Szene wie einst bei den Fußball-Stars Thomas Helmer (1994) oder Stefan Kießling (2013)! Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) will aber trotz eines „Phantomtores“ im Spiel zwischen den Augsburger Panthern und den Nürnberg Ice Tigers (3:1) am Sonntagabend keine Konsequenzen ziehen.

Die Liga-Verantwortlichen räumten nach Überprüfung der Videoaufzeichnungen am Montag ein, dass der Puck beim Treffer des Augsburgers Adam Payerl „offenbar seitlich durch das Tornetz von außen in das Tor gelangt ist“, betonten aber auch: „Auf die Spielwertung hat die Nachprüfung keinen Einfluss.“

Payerl hatte gegen Ende des zweiten Drittels auf 3:0 für die Gastgeber erhöht (38.). Trotz der Aufforderung von Nürnbergs Angreifer Ryan Stoa wollten die Schiedsrichter die Szene allerdings nicht per Video überprüfen. Aus der Wahrnehmung der Referees habe es im Spiel „keinen Anlass für einen Videobeweis“ gegeben, teilte die DEL mit. „Liga und Schiedsrichter bedauern, dass die Szene im Spiel nicht richtig bewertet wurde“, hieß es weiter.

Phantomtor in der DEL: War das Loch im Netz bekannt?

Nürnbergs Manager Stefan Ustorf, der am Dienstag den neuen Trainer der Ice Tigers vorstellen will, hatte das Gespann um die Hauptschiedsrichter Andrew Bruggeman und Andre Schrader sowie den Eismeister nach eigenen Angaben allerdings schon beim Aufwärmen auf den Riss im Netz des betroffenen Tores hingewiesen – allem Anschein nach vergeblich: Just an dieser Stelle flog Payerls Schuss ins Tor. 

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„Wir bedauern ebenfalls, dass unsere Hinweise auf das Loch im Tornetz vor dem Spiel und unmittelbar nach der Szene offenbar nicht genug waren, um die Schiedsrichter dazu zu bewegen, das Tor im Videobeweis zu überprüfen“, sagte Ustorf am Montag. Zuvor hatten die Schiedsrichter im Spiel bei zwei Lattentreffern den Videobeweis genutzt. (kk/sid)

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