Rafael Nadal
  • Rafael Nadal verlor sein Achtelfinale gegen Lokalmatador Francis Tiafoe, freut sich nun aber auf die Geburt seines Sohnes.
  • Foto: imago/PanoramiC

Nadal nach US-Open-Aus: „Gibt sehr viel wichtigere Dinge als Tennis“

Tennisspielerin Jule Niemeier befindet sich mit ihrem Achtelfinal-Aus bei den US Open in bester Gesellschaft: Kurz nach der Dortmunderin verabschiedete sich in New York in der Nacht zu Dienstag auch der 22-malige Grand-Slam-Turniersieger Rafael Nadal überraschend in der Runde der besten 16. Doch das war es nicht, was Niemeier über die bittere 6:2, 4:6, 0:6-Niederlage gegen die Weltranglisten-Erste Iga Swiatek hinwegtröstete.

Aus dem beeindruckenden ersten Satz, in dem die Dortmunderin die topgesetzte Polin regelrecht entzauberte, ziehe sie „viel Selbstvertrauen“, sagte die 23-Jährige: „Wenn ich das gegen die Nummer eins der Welt spielen kann, dann kann ich das auch gegen die anderen.“ Bekomme sie mehr Konstanz in ihr Spiel, „kann ich auf der Tour sehr, sehr gefährlich werden und viele gute Spielerinnen schlagen“. Sie verspüre momentan zwar „viel Frust“, gab Niemeier zu, „aber wenn ich das in den nächsten Tagen ein bisschen reflektiere und zur Ruhe komme, wird da auch ein bisschen Stolz dabei sein“.

Nach Achtelfinal-Aus: Jule Niemeier zieht aus ihrem Auftritt „viel Selbstvertrauen“

Nadal wollte nach seinem ebenso überraschenden wie verdienten Achtelfinal-Aus nur noch nach Hause. „Ich habe mich um sehr viel wichtigere Dinge zu kümmern als Tennis“, sagte der Spanier, der sich an die Seite seiner hochschwangeren Frau Xisca Perelló sehnte. „Jetzt ist der Moment, meinen ersten Sohn zu bekommen und darauf zu hoffen, dass alles gut wird.“

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Die Aussicht auf baldige Vaterfreuden dürfte ihm helfen, das zeitige Aus in Flushing Meadows zu verarbeiten. Beim 4:6, 6:4, 4:6 und 3:6 gegen Frances Tiafoe war Nadal körperlich und auch spielerisch nicht in der Lage, den wie entfesselt auftrumpfenden US-Amerikaner zu stoppen. Wann er auf die Profitour zurückkehrt, ließ der müde wirkende Mallorquiner offen: „Wenn ich fühle, dass ich bereit für den Wettbewerb bin, dann werde ich da sein.“
Jannik Sinner aus Italien erkämpfte sich derweil gegen den Belarussen Ilja Iwaschka ein Viertelfinal-Ticket. Sinner siegte nach einem spannenden Fünf-Satz-Match 6:1, 5:7, 6:2, 4:6, 6:3.


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Bei den Damen erreichte die Belarussin Aryna Sabalenka durch ein 3:6, 6:3 und 6:2 gegen die US-Amerikanerin Danielle Collins das Viertelfinale, in dem sie auf Karolina Pliskova trifft. Die Tschechin, die 2016 in New York im Endspiel Angelique Kerber unterlag, setzte sich gegen die frühere Weltranglisten-Erste Viktoria Asarenka aus Belarus mit 7:5, 6:7 (5:7) und 6:2 durch.(dpa/tw)

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