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Malaika Mihambo freut sich über ihren Gold-Sprung.
  • Malaika Mihambo freut sich über ihren Gold-Sprung.
  • Foto: imago/Bildbyran

Mihambo springt zu Gold! Bronze für HSV-Sprinter mit der deutschen Staffel

Am Abschlusstag der Leichtathletik-Europameisterschaft in Rom gab es noch einmal fünf Medaillen für das deutsche Team. Weitsprung-Star Malaika Mihambo sorgte mit einem Satz auf 7,22 Meter für die einzige Goldmedaille für den Deutschen Leichtathletik-Verband. Auch zwei Hamburger jubelten.

Im zweiten Versuch gelang der 30-jährigen Olympiasiegerin von Tokio die Weite, die keine Konkurrentin auch nur annähernd erreichte. „Alles war auf dem Punkt“, jubelte Weitsprung-Bundestrainer Uli Knapp: „Auf so einen Sprung haben wir drei, vier Jahre gewartet.“ Die zweitplatzierte Italienerin Larissa Iapichino kam auf 6,94 Meter – zehn Zentimeter weniger als der zweitbeste Versuch Mihambos. „Irgendwo ist das der Wahnsinn, das ist der zweitweiteste Sprung in meinem Leben“, jubelte Mihambo im ZDF: „Jetzt freue ich mich noch mehr auf die Olympischen Spiele in Paris.“

Weber verliert Gold – aber holt Speerwurf-Silber

Bis zum letzten Durchgang lag auch Titelverteidiger Julian Weber wieder auf Goldkurs – doch dann schnappte der Tscheche Jakub Vadlejch dem deutschen Speerwerfer den Europameister-Titel noch weg. Mit seinem Wurf auf 88,65 Meter übertraf Vadlejch die bisherige Bestmarke des Mainzers von 85,94 Metern, die Weber gleich im ersten Versuch gelungen war. „Ärgerlich, aber ich gönne es dem Jakub“, gratulierte Weber fair: „Ich hätte den Titel gerne verteidigt, bin aber auch über Silber super happy.“

Bronze für zwei HSV-Sprinter

Der deutsche Stabhochspringer Oleg Zernikel gewann mit übersprungenen 5,82 Meter Bronze. Über 4×100 Meter wurde die deutsche Männer-Staffel mit den beiden HSV-Sprintern Lucas Ansah-Peprah und Owen Ansah Dritter. 38,52 Sekunden reichten für Bronze hinter den überragenden Italienern und den Niederländern. „Ich bin um mein Leben gelaufen und bin happy über die Medaille“, sagte Ansah-Peprah.

Überraschung durch Männer-Staffel

Die deutsche Männer-Staffel über 4×400 Meter gewann überraschend die Bronzemedaille. Manuel Sanders (Dortmund), Jean Paul Bredau (Potsdam), Marc Koch und Emil Agyekum (beide Berlin) mussten sich in 3:00,82 Minuten lediglich Sieger Belgien (2:59,84) und haarscharf Gastgeber Italien (3:00,81) geschlagen geben.

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„Wir sind überglücklich“, freute sich Sanders im ZDF nach einer Ehrenrunde über die erste Staffel-Medaille der Männer über diese Distanz seit 2012, auch damals gab es in Helsinki Bronze. Die deutschen Sprinterinnen konnten ihren EM-Titel nicht verteidigen und kamen über 4×100 Meter auf Rang fünf. Gold ging an Großbritannien.

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