Norwegische Fans beim Hamburg-Marathon
  • Teilweise kommen Zuschauer sogar aus Skandinavien zum Hamburg-Marathon.
  • Foto: Imago

Anfeuern, Strecke, Sperrungen: Die wichtigsten Infos zum Hamburg-Marathon

Am Sonntag findet der 35. Hamburg-Marathon in der Hansestadt statt. Die MOPO hat für Sie alle wichtigen Informationen gesammelt. Hier finden Sie, wie die Strecke verläuft, welche Corona-Regeln gelten und wo es zu Straßensperrungen kommt.

Hamburgs Oberbürgermeister Peter Tschentscher wird am Sonntag um 8 Uhr zum Start des 42-Kilometer langen Rennens läuten. Die Schiffsglocke markiert traditionell den Beginn der ältesten Großsportveranstaltung Hamburgs. Startschuss für den Halbmarathon ist eine Stunde früher. Der Start- und Zielbereich liegen dieses Jahr auf der Glacischaussee nahe dem Heiligengeistfeld. Hier sind keine Zuschauer zugelassen. Doch am Rest der Strecke dürfen sich Freunde, Familie oder Schaulustige frei bewegen.

Von St. Pauli über Blankenese nach Ohlsdorf und wieder zurück – Hamburg-Marathon umfasst weites Stadtgebiet

Nach dem Start auf St. Pauli geht es für die Läufer in Richtung Blankenese. Mit der Wende auf die Elbchaussee bietet sich den Sportlern der perfekte Ausblick auf die Elbe und den Hamburger Hafen. Auch die Elbphilharmonie kommt in Sichtweite. Vorbei an der Konzerthalle geht es einmal um die Binnenalster, um anschließend die Kennedybrücke zu überqueren und die Aussicht auf das Ostufer der Außenalster zu genießen. Von hier aus verläuft die Route in Richtung des Stadtparks und des nördlichsten Punktes in Ohlsdorf.

Auf dem Maienweg verläuft die Strecke wieder in Richtung Süden. Mit einem kleinen Umweg auf die Alsterkrugchaussee beginnt für die Läufer der letzte Abschnitt des Wettkampfes. Um die bei vielen Hamburgern so beliebte Alster-Runde zu komplettieren, führt der Marathon über Eppendorfer Baum auch den Harvestehuder Weg entlang. Von hier aus biegen die Sportler schließlich in Richtung Dammtor und Planten un Blomen ab. Die letzte Kurve führt nach links zurück auf die Glacischaussee mit dem Zieleinlauf.

Die Route des 35. Hamburg-Marathons
Die Route des Hamburg-Marathon 2021.

Abstand und zusätzliche Ordnungskräfte – Was Zuschauer beachten müssen

Entlang der Marathon-Strecke ist genügend Platz vorzufinden, um die Mindestabstände von 1,50 Meter zu gewährleisten. Zuschauer können sich frei verteilen. Eine Maskenpflicht gibt es nicht. An den Hotspots wie Eppendorf, den Landungsbrücken und der City Nord werden zusätzliche Ordner die Einhaltung der Abstände überwachen. Insgesamt 300 Security-Kräfte wurden dafür von den Veranstaltern hinzugezogen.

Dazu kommen noch die wie jedes Jahr zahlreich vertretenen freiwilligen Helfer, die ebenfalls darauf achten werden, dass die Regeln eingehalten werden. Außerdem ist die Hamburger Polizei auf die Veranstaltung vorbereitet und wird ebenfalls vor Ort Präsenz zeigen.

Straßensperrungen im ganzen Stadtgebiet – Anreise am besten mit S- und U-Bahn

Wie eigentlich jedes Jahr wird es auch bei der diesjährigen Ausgabe des Hamburg-Marathons zu einer starken Beeinträchtigung des Verkehrs kommen. Vor allem Autofahrer werden am Sonntag mit erheblichen Einschränkungen und Staus rechnen müssen. So wird zum Beispiel die gesamte Glacischaussee von 5 bis 16 Uhr gesperrt sein. An der Schönen Aussicht in Uhlenhorst ist der gesamte von der Strecke eingeschlossene Bereich gesperrt. Eine Durchfahrtsstelle bietet der Kreuzungspunkt Fährhausstraße.

In Alsterdorf müssen Anwohner über die Verbindung Heilholtkamp – Sengelmannstraße aus dem Wohnviertel herausfahren. Der Möhringbogen ist abhängig von der Dichte des Läuferfeldes nicht ständig durchlässig. Weiter nördlich werden für die Wechselzone der Marathon-Staffeln in der Hindenburgstraße Halteverbote eingerichtet. Anwohner der Fontenay müssen sich darauf einstellen, dass eine Anfahrt des Wohngebietes während der gesamten Veranstaltung nicht möglich sein wird. Eine Durchlassstelle, für alle die das Gebiet verlassen möchten, ist in der Tesdorpfstraße eingerichtet.

Es kann zu weiteren Sperrungen innerhalb des Stadtgebietes kommen. Die Marathon-Strecke darf aus Sicherheitsgründen bis zum offiziellen Ende des Laufes nicht überfahren werden. Die Polizei rät, auf eine Anreise per Auto zu verzichten. Stattdessen sollen die öffentlichen Verkehrsmittel, insbesondere S- und U-Bahn, genutzt werden.

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