Florian Hempel
Florian Hempel
  • Florian Hempel ist bei der Darts-WM ausgeschieden.
  • Foto: imago/Action Plus

Nach Pfeifkonzert: Kölner Hempel bei Darts-WM dramatisch raus

Der nächste große Coup bleibt aus, dabei ist Florian Hempel ganz nah dran. Der Kölner gratuliert Favorit Humphries fair und nimmt den britischen Fans die störenden Pfiffe nicht übel.

Florian Hempel war nach dem Aus bei der Darts-WM nicht in Stimmung. „Klar bin ich enttäuscht. Ich hätte gerne gewonnen. Es war ein zerfahrenes Spiel. Die Enttäuschung ist groß“, sagte der 32 Jahre alte Kölner nach der packenden 2:3-Niederlage gegen den englischen Mitfavoriten Luke Humphries bei DAZN. Die beiden Profis hatten sich im Alexandra Palace ein so offenes Duell geliefert, dass lange Zeit kaum zu erkennen war, wer die Nummer fünf der Welt ist – und wer der große Außenseiter, der ein schlechtes Jahr 2022 hinter sich hat.

Florian Hempel: Die WM-Überraschung war greifbar

„Die Doppelquote war nicht so gut wie gewohnt. Die Nervosität war zu spüren, heute haben Millimeter gegen mich entschieden“, sagte Hempel bei Sport1. Insgesamt kann der drittbeste deutsche Profi hinter Gabriel Clemens und Martin Schindler mit seinem Turnier zufrieden sein. Keegan Brown aus England besiegte er mit 3:2, dem englischen Shootingstar Humphries bot er einen ordentlichen Kampf. „Es hätte auch anders ausgehen können, aber mein Gott, Luke hat gewonnen“, sagte Hempel, dessen WM-Lohn 15 000 Pfund (circa 17 000 Euro) sind.


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Vieles erinnerte an das Vorjahr, als es Hempel in Runde zwei auch mit einem Mitfavoriten zu tun bekam und diesen überraschend besiegte: dem damals auch an Position fünf gesetzten Belgier Dimitri van den Bergh. Ein Jahr später reichte es dafür nicht. „Es ist schwierig, kurz nach dem Spiel ein Fazit zu ziehen. Luke hat auf jeden Fall verdient gewonnen“, sagte Hempel.

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Einen kleinen Trost gab es für ihn: Anders als im ersten Spiel, als unangekündigt „Rocket Man“ eingespielt wurde, durfte Hempel diesmal seinen eigenen Einlaufsong „Kölsche Jung“ aus den Boxen im „Ally Pally“ hören. Über die störenden Pfiffe der britischen Fans wollte er sich explizit nicht beschweren. (dpa/nswz)

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