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Oliver Roggisch von den Rhein-Neckar Löwen (l.) und Volker Zerbe von den Füchsen Berlin posieren nach der Auslosung der EHF Finals mit dem Pokal
  • Halbfinal-Gegner: Oliver Roggisch, Sportlicher Leiter der Rhein-Neckar Löwen (l.), und Volker Zerbe als Vertreter der Füchse Berlin posieren nach der Auslosung der EHF Finals mit dem Pokal
  • Foto: WITTERS

Handball-Kracher in Hamburg: Drei deutsche Topklubs spielen im Volkspark

Hamburgs Handball-Fans können sich auf einen echten Feiertag freuen, sogar zwei. Es ist fast ein Revival der geliebten DHB–Pokalendrunde, die nach fast 30 Jahren in der Hansestadt im Jahr 2023 nach Köln abwanderte. Dabei geht es um den Europapokal.

Am 25. und 26. Mai steigen in der Barclays Arena im Volkspark die EHF Finals der European League. Drei der vier Teams kommen aus Deutschland. Am Freitag wurden in der Hansestadt die Halbfinals ausgelost. Ein Traumfinale ist möglich. Und auch Hamburg als fester Standort der Finals.

Man kennt sich. Die Vertreter der drei deutschen Vereine saßen bei der Auslosung sogar fast einträchtig nebeneinander, allesamt Ex-Profis und ehemalige deutsche Nationalspieler: Holger Glandorf, Geschäftsführer der SG Flensburg-Handewitt, Oliver Roggisch, Sportlicher Leiter der Rhein-Neckar Löwen und Volker Zerbe (Geschäftsstellenleiter Füchse Berlin).

Handball EHF Finals in Hamburg: Halbfinale ausgelost

In den Halbfinals, die im „Haus des Sports“ am Schlump ausgelost wurden, trifft Flensburg auf den rumänischen Spitzenklub und Meister Dinamo Bukarest. Das zweite Semifinale bestreiten Berlin und die Löwen. Damit ist ein Traumfinale zwischen dem aktuellen Bundesliga-Zweiten Berlin, zudem Titelverteidiger der European League, und den drittplatzierten Flensburgern möglich.

Die Reihenfolge und genauen Anwurfzeiten der Halbfinals am Samstag sowie des Endspiels am Sonntag werden erst noch festgelegt. Das Handballspektakel wird in 51 Länder übertragen.

Flensburg will den Titel und hofft auf viele Fans

„Wir freuen uns auf ein tolles Event. Hamburg hat über viele Jahre mit dem Pokal-Final-Four gezeigt, dass es eine handballbegeisterte Stadt und ein schöner Standort ist“, sagte Glandorf zur MOPO. Ziel der Flensburger: „Im ersten Schritt wollten wir unter die letzten Vier, das haben wir geschafft. Und wenn wir schon mal dabei sind, dann wollen wir das Ding auch gewinnen.“

Flensburg rechnet mit mindestens 1500 mitreisenden Fans und hofft auf deutlich mehr. Ähnliches gilt für die Füchse und für die Löwen. Und auch Dinamo Bukarest hofft auf eine derart hohe Zahl an mitreisenden Anhängern.

Ziel: Barclays Arena soll Standort für EHF Finals bleiben

Die diesjährige Event im Volkspark soll nur der Anfang sein. „Wir wollen dieses Event auf ein neues Level bringen“, sagt Steve Schwenkgleks, Chef der Barclays Arena. Gegenüber der MOPO bestätigt er, dass der Vertrag mit der EHF nur für die diesjährigen Finals gilt, aber „natürlich ist eine längerfristige Ausrichtung in Hamburg das gemeinsame Ziel und macht auch Sinn.“ Voraussetzung: Die diesjährigen Finals werden ein Erfolg. Die Basis dafür ist mit drei deutschen Topvereinen gegeben.

Tickets für die EHF Finals gibt es unter eurohandball.com/tickets. Sie kosten für das Wochenende 70 bis 220 Euro.

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