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Johannes Bitter im Tor des HSVH
  • Johannes Bitter sorgte im letzten Heimspiel des HSVH gegen die Rhein-Neckar Löwen für 17 Paraden.
  • Foto: IMAGO/Dreisicht

In der Arena: HSV Hamburg empfängt Lieblingsgegner Rhein-Neckar Löwen

Es gibt Mannschaften, gegen die man gerne spielt. Weil es einfach läuft. Oft gibt es dafür offensichtliche Erklärungen oder Gründe, die auf der Hand liegen. Manchmal ist es rätselhaft – in diesem Fall die Tatsache, dass ausgerechnet die Rhein-Neckar Löwen der Lieblingsgegner der Hamburger Handballer sind.

Viermal hat der HSVH seit dem Aufstieg in die Bundesliga gegen die Topmannschaft aus Mannheim gespielt, viermal hatten die Löwen die Favoritenrolle – und viermal siegten die Hamburger.

Gegen die Löwen läuft es immer – aber warum?

Gegen keinen anderen Erstligisten hat das Team von Trainer Torsten Jansen alle Duelle gewonnen. Mit Erklärungen für das Phänomen, warum es gerade gegen die Löwen immer läuft, tut man sich auch beim HSVH schwer – und diskutiert auch stets aufs Neue, ob man die Löwen als Lieblingsgegner bezeichnen darf, oder ob dies anmaßend sei. Die Antwort gibt die Statistik. Ja, sie dürfen. Warum auch nicht?

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 „Wir haben in den letzten beiden Jahren gezeigt, dass wir gegen die Löwen etwas holen können”, betont Kreisläufer und Kapitän Niklas Weller. Das hat sich die Mannschaft auch für das morgige fünfte Duell gegen den amtierenden Pokalsieger fest vorgenommen. Erstmals in dieser Saison spielt der HSVH in der Barclays Arena (20.30 Uhr, live bei Dyn). Rund 6500 Tickets sind verkauft.

Trotz Top-Besetzung um Juri Knorr: HSVH dominiert Löwen

Spektakulär und fast schon legendär war das letzte Heimspiel gegen die Löwen vor gut einem Jahr. In einem atemberaubenden Schlagabtausch triumphierten die Gastgeber gegen das mit Stars wie Juri Knorr, Uwe Gensheimer oder Jannick Kohlbacher gespickte Löwen-Rudel mit 40:37. Überragend: Jacob Lassen und Casper Mortensen (je 11 Tore) und Keeper Johannes Bitter (17 Paraden). Das Rückspiel in Mannheim gewann der HSVH mit 35:32.

Historisch war der erste der vier Siege – denn es war zugleich der Premieren-Sieg der Hamburger in der Bundesliga nach dem Aufstieg. 32:27 gewannen die Jansen-Mannen das Heimspiel am 19. September 2021. Eine Sensation. Das deutliche 34:28 bei den Löwen in der Rückrunde war ebenfalls eine Überraschung.

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Der HSVH, der ohne die verletzten Rückraumspieler Dominik Axmann und Dani Baijens auskommen muss, wird alles daran setzen, seine Löwen-Serie auszubauen. Und hat den psychologischen Vorteil. Als Angstgegner.

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