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Hamburgs Leon Thörnblom scheitert beim Penalty
  • Hamburgs Leon Thörnblom scheitert beim Penalty.
  • Foto: picture alliance / SvenSimon | VolkerEssler/SVEN SIMON

„Es ist furchtbar“: Hamburger verpassen Meister-Titel auf dramatische Weise

Die Herren des Hamburger Polo-Clubs sind auch im zweiten Anlauf auf die deutsche Feldhockey-Meisterschaft gescheitert. Im Finale unterlagen sie am Sonntag in Bonn erst im Penaltyschießen dem Mannheimer HC mit 0:2. Keiner der vier Polo-Schützen hatte getroffen. „Es ist furchtbar, auf diesem Weg zu verlieren. Wir sind sehr enttäuscht“, sagte Kane Russell. Der Neuseeländer hatte beim 2:2 in der regulären Spielzeit beide Tore für die Hamburger erzielt. Schon vor zwei Jahren hatte der Polo-Club – ebenfalls in Bonn – durch ein 0:1 im Finale gegen Rot-Weiss Köln den Titel verpasst.

Kapitän Mathias Müller suchte nach der Niederlage gegen die Mannheimer nach einer Erklärung. „Wir nehmen mit, dass wir Penaltyschießen üben müssen. Ansonsten haben wir heute nicht gut gespielt, aber gut gekämpft“, sagte er. Trainer Robert Tigges resümierte: „Heute hat es nicht geklappt, aber insgesamt hat zu Saisonbeginn niemand die Erwartung gehabt, dass wir am Ende ins Finale einziehen. Daher bin ich sehr stolz auf unsere Leistung“, sagte er. Tigges hatte zu Saisonbeginn gemeinsam mit Christoph Bechmann die Nachfolge von Coach Matthias Witthaus angetreten.

Polo-Club gewann Halbfinale gegen Club an der Alster

Polo hatte in der Vorrunde die stark besetzte Gruppe A als Dritter hinter Rekordchampion Uhlenhorst Mülheim und Titelverteidiger Rot-Weiss Köln beendet. In den Playoff-Viertelfinals setzte sich das Tigges-Team gegen den Lokalrivalen Uhlenhorster HC durch, im Halbfinale besiegte es am Samstag den Stadtrivalen Club an der Alster. „Wir mussten uns erst alle aneinander gewöhnen. Wir waren ein neues Trainerteam und hatten viele neue Spieler, daher war es auch ein Auf und Ab“, verriet der Niederländer. „Nach der Winterpause haben wir dann große Schritte gemacht und sind dadurch wettbewerbsfähig geworden.“

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Das Team wird zusammenbleiben. Auch Toptorjäger Russell hängt nach der Olympia-Teilnahme mit seinen „Black Sticks“ eine weitere Saison in Hamburg ran und verspricht: „Nächstes Jahr kommen wir noch stärker zurück. Wir haben einen tollen Trainer, sind alle miteinander befreundet und einfach eine intakte Mannschaft.“ Ziel ist dann der lang ersehnte erste Titelgewinn in der Vereinsgeschichte. (dpa/fs)

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