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Tennis-Profi Alexander Zverev
  • Alexander Zverev scheiterte beim Masters in Miami im Viertelfinale gegen Casper Ruud.
  • Foto: IMAGO / Paul Zimmer

Enttäuschung in Miami: Zverev startet voller Fragezeichen in die Sandplatzsaison

Alexander Zverev geht mit Sorgen in die Sandplatz-Saison. Beim Masters von Miami war für die deutsche Nummer eins im Viertelfinale Schluss.

Alexander Zverev winkte enttäuscht ins Publikum und schlich dann mit nachdenklicher Miene aus dem Hard Rock Stadium: Der Olympiasieger ist im Viertelfinale des Masters von Miami gescheitert und hat eine große Chance ausgelassen.

Tennis: Alexander Zverev verliert gegen Norweger Casper Ruud

Der an Position zwei gesetzte Hamburger unterlag dem Norweger Casper Ruud 3:6, 6:1, 3:6 und verpasste es damit, sich vor dem Beginn der Sandplatzsaison wieder im Rennen um die Spitze der Weltrangliste in Position zu bringen. Stattdessen stehen nach einem insgesamt frustrierendem Frühjahr Fragezeichen hinter Zverevs Verfassung.


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„Ich glaube, ich habe Sascha schon besser spielen sehen als heute, aber ich habe es ausgenutzt“, sagte Ruud, der eigentlich ein Sandplatzspezialist ist, sich aber letztlich verdient gegen den Weltranglistenvierten durchsetzte. Dabei hatte die deutsche Nummer eins nach den ersten Matches noch das Gefühl entwickelt, wieder den „Rhythmus etwas gefunden“ zu haben.

Alexander Zverev: Ausraster warf ihn aus der Bahn

Gegen starke Konkurrenten reicht es derzeit aber nicht – gegen Ruud könnten dabei auch physische Probleme eine Rolle gespielt haben. Zverev spielte mit Tape über der Nackenmuskulatur und schien sich nicht vollends wohlzufühlen. Doch der Eindruck entstand schon bei den Australian Open, als im Achtelfinale gegen den Kanadier Denis Shapovalov Schluss war.

Es folgte immerhin eine Finalteilnahme in Montpellier. Der Ausraster in Acapulco warf Zverev dann aber selbst offenbar stärker aus der Bahn. In Indian Wells setzte es eine Auftaktniederlage und auch mit dem Abschneiden in Miami kann ein Profi mit seinen Ansprüchen nicht glücklich sein.

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Im Halbfinale hätte der Weltrangliste-103. Francisco Cerundolo aus Argentinien gewartet und Zverev hätte mit einem Turniersieg Druck ausüben können auf Novak Djokovic (Serbien) und Daniil Medvedev (Russland), die im Ranking vor ihm liegen. Aktuell gilt es für den Sieger der ATP Finals aber erstmal, selbst wieder in titelreife Form zu kommen. Die nächste Herausforderung wartet ab dem 10. April bei Zverevs „Heimspiel“ in Monaco. Bei dem Masters wird auch Djokovic als ungeimpfter Profi wieder an den Start gehen können. (sid/fe)

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