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Alexander Zverev und Novak Djokovic umarmen sich
  • Tennis-Star Novak Djokovic hat die Herausforderung eines Grand-Slam-Sieges anhand des Beispiels Alexander Zverev erklärt.
  • Foto: IMAGO / Icon Sportswire

„Die meisten Spieler erreichen das nicht“: Was Djokovic von Zverev denkt

Aus Sicht des serbischen Tennisstars Novak Djokovic hätte Olympiasieger Alexander Zverev einen Grand-Slam-Titel verdient. Nach seinem Viertelfinaleinzug in Wimbledon wurde der 37-Jährige auf die Herausforderung angesprochen, die die größten Titel der Sportart mit sich bringen. 

„Es gibt verschiedene Herausforderungen“, sagte Djokovic und sprach von verschiedenen Stufen des Erfolgs im Tennis. Die große Herausforderung sei es, ein Grand Slam zu gewinnen, die noch größere, die Nummer eins zu werden, die noch größere, mehrere Grand Slams zu gewinnen und noch größer, das über mehrere Jahre zu schaffen, zählte er auf.

Djokovic: „Meisten Spieler erreichen das nicht“

„Die meisten Spieler erreichen das nicht im Laufe ihrer Karriere“, sagte der Rekord-Grand-Slam-Sieger: „Ich bin sehr stolz auf all meine Erfolge, aber ich weiß auch, wie schwierig es ist, ganz nach oben zu gelangen.“ Djokovic ergänzte: „Wie Zverev zum Beispiel“, so der siebenmalige Wimbledon-Sieger: „Wenn du seine Ergebnisse siehst, wenn du sein Spiel siehst, alles, was er in dem Sport bisher geschafft hat, verdient er sicherlich einen Grand-Slam-Titel“. 

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Zverev jagt bisher vergeblich sein großes Ziel. In Wimbledon schied der Hamburger im Achtelfinale nach einer 2:0-Satzführung gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz gehandicapt von einer Knieverletzung aus und wartet noch auf sein erstes Viertelfinale. Bei den US Open 2020 stand der gebürtige Hamburger ebenso im Endspiel wie bei den French Open vor einem Monat. 

Djokovic glaubt an Eisbrecher-Effekt

„Es ist nicht leicht“, sagte Djokovic: „Je länger es dauert, bis man einen Grand-Slam-Titel gewinnt, desto mehr denkt man darüber nach.“ Jedes Mal, wenn man wieder in der Situation ist, um den Titel zu spielen, steige der Druck auf einen: „Dann beginnt man, an sich selbst zu zweifeln. Es ist ein großer Eisbrecher, wenn man es zum ersten Mal schafft.“

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Djokovic selbst steht nur rund einen Monat nach seiner Knie-Operation im Viertelfinale von Wimbledon und wahrte seine Titelchance. In der Runde der besten Acht bekommt er es mit dem Australier Alex de Minaur zu tun. (dpa/bv)

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